+
„Mei Wirtshaus“: Doris Plut und Thomas Klein vor der Gaststätte in Hochbrück.

Ehrung

„Ausgezeichnete Küche“ im „Mei Wirtshaus“ in Hochbrück

  • schließen

Garching – Spare Ribs sind der Klassiker. Auch Schweinshaxn, Schmorgerichte und traditionelle bayerische Gerichte werden gern bestellt. Fürs Deftige kommen viele Gäste zu Thomas Klein ins „Mei Wirtshaus“ in Garching-Hochbrück. Regional, saisonal und qualitativ hochwertige Produkte sind dem 44-Jährigen, der das Lokal im Mai 2014 eröffnete, wichtig. „Wir gehen respektvoll mit Lebensmitteln um und legen viel Wert auf den Einkauf.“

Ein erfolgreiches Konzept. „Mei Wirtshaus“ erhält nun vom Bayerischen Hotel- und Gaststätten-Verband (BHG) Dehoga den Titel „ausgezeichnete bayerische Küche“. Das Schild steht schon im Lokal von Thomas Klein, am Montag, 11. Juli, bekommt er die offizielle Urkunde. Dann werden die klassifizierten Gastronomie-Betriebe im Landwirtschaftsministerium in München ausgezeichnet, darunter 17 Restaurants aus Oberbayern, zwei aus dem Landkreis München. Neben Thomas Klein nimmt Stefan Kastner vom Waldgasthof Buchenhain eine Urkunde entgegen.

Auszeichnung im Landwirtschaftsministerium

 „Mei Wirtshaus“ darf sich künftig mit zwei Rauten schmücken, „das war auch unser Ziel“. Nach einem Punktesystem vergeben Prüfer einer Klassifizierungsgesellschaft Punkte für die Produktqualität, den Service und den Zustand des Restaurants vor und hinter den Kulissen (siehe Kasten). Je nach Gesamt-Punktezahl gibt’s dann eine bis drei Rauten. „Aber viel wichtiger als die Anzahl ist es, zu bestehen“, betont Frank-Ulrich John, Pressesprecher des BHG. Denn „auch in Betrieben mit einer Raute bekommt man sehr gute, qualitativ hochwertige Küche.“ 

Mit zwei Rauten hocchzufrieden

Thomas Klein ist mit zwei Rauten völlig zufrieden. Sie sind für ihn „die nennenswerteste Auszeichnung“. Denn wichtig ist für diese nicht nur, was auf den Teller kommt, sondern auch das Drumherum. „Authentisch bayerisch“ muss es sein, sagt John. Wer sich „ausgezeichnete bayerische Küche“ nennen darf, muss Lokalkolorit und Regionalität leben, nicht nur kochen – von der Kleidung des Personals über die Einrichtung und Gestaltung der Speisekarte bis zur Ente auf dem Teller. „Die sollte aus Bayern und nicht aus Polen kommen. Der Wirt muss nachweisen, woher er jedes Ei bezieht, sagt John.

Natürlich war auch Thomas Klein nervös, als sich die Prüfer nach dem Essen zu erkennen gaben und das ganze Haus – vom Lager bis zur Küche – inspizierten. Denn „wir haben lange auf diese Auszeichnung hingearbeitet“ – und die Prüfung bestanden.06

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kabel 1 zeigt Folge: Beliebter Wirt verliert nach Dreharbeiten Arm - Jetzt spricht Frank Rosin
Gastwirt Roman Schmoll büßte durch die Explosion eines Böllers seine rechte Hand bei Dreharbeiten zu Rosins Restaurant ein. Jetzt spricht Frank Rosin und weist auf den …
Kabel 1 zeigt Folge: Beliebter Wirt verliert nach Dreharbeiten Arm - Jetzt spricht Frank Rosin
Jugendliche überfallen Seniorin: Die reagiert unerwartet
Drei Jugendliche stoßen eine Seniorin (71) zu Boden und wollen ihre Handtasche klauen. Doch die reagiert unerwartet für die Diebe.
Jugendliche überfallen Seniorin: Die reagiert unerwartet
Mitten in der Nacht: Rauchmelder tönt aus Nachbarwohnung - Pullacher reagiert genau richtig
Seinem aufmerksamen Nachbarn hat es wohl ein 88-jähriger Senior aus Pullach zu verdanken, dass er einen Brand in seiner Wohnung am Grundelberg überstanden hat.
Mitten in der Nacht: Rauchmelder tönt aus Nachbarwohnung - Pullacher reagiert genau richtig
Schrecklicher Unfall bei Garching: Mann und Frau sterben bei Frontal-Crash auf B471
Ein schrecklicher Unfall hat sich in Garching bei München am späten Freitagabend an der Ecke Münchner Straße/B471 ereignet.
Schrecklicher Unfall bei Garching: Mann und Frau sterben bei Frontal-Crash auf B471

Kommentare