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Spuren des Bibers sind am Stammfuß zu erkennen. 

Wegen Biber

Bäume drohen umzustürzen: Gefahr auf den Isarradwegen

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Entlang der Isarradwege bei Garching und Ismaning entfernt das Wasserwirtschaftsamt München in den kommenden Tagen abgestorbene Bäume, durch welche Radfahrer und Spaziergänger gefährdet werden könnten.

Garching/IsmaningDie Flussmeisterstelle des Wasserwirtschaftsamtes hat zunächst am linken Ufer der Isar bei Garching mit der Entfernung der abgestorbenen und akut bruchgefährdeten Bäume begonnen. Der rechtsseitige Uferweg wurde kurzfristig auf Höhe des Forschungszentrums Garching bis zur Brücke bei Dietersheim gesperrt. Hier werden in der kommenden Woche die gefährlichen Bäume gefällt, so dass der Weg möglichst rasch wieder gefahrlos benutzt werden kann. Eine Ausweichmöglichkeit besteht über einen etwas weiter östlich verlaufenden Weg unterhalb der Hochspannungsleitung, meldet das Wasserwirtschaftsamt.

Biber und Eschentriebsterben

Schäden durch den Biber und das sogenannte Eschentriebsterben haben die Bäume absterben lassen, so dass sie nicht mehr standsicher sind. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 19. Mai. Der Biber hat an der Isar zahlreiche Bäume am Stammfuß rundherum angenagt, die dadurch abgestorben sind. Sie könnten vor allem bei stürmischem Wetter leicht umfallen und so zur Gefahr für Radfahrer und Spaziergänger werden. Betroffen sind vor allem Pappeln und Weiden, aber auch an Linde, Ahorn und anderen Arten nagt der Biber. Dazu kommt das sogenannte Eschentriebsterben, eine aus Asien eingewanderte Pilzerkrankung, verbreitet auch entlang der Isarwege.  gü

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