Der Verkehrssicherheit dient die Fällaktion an der B 471 bei Garching und Ismaning.
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Der Verkehrssicherheit dient die Fällaktion an der B 471 bei Garching und Ismaning.
Schrottauto am B 471-Parkplatz.
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Schrottauto am B 471-Parkplatz.

Neue Trasse?

Baumfällungen an der B-471 zwischen Garching und Ismaning

Ismaning - Parallel zur Baumfällung entlang der B 471 zwischen Garching und Ismaning sind in den vergangenen Tagen die Gerüchte ins Kraut geschossen: Diese Schneise diene doch bestimmt schon als Trasse für den vierspurigen Ausbau der Bundesstraße.

Stimmt nicht, stellt Martina Hoffmann klar, Sachgebietsleiterin Naturschutz beim Staatlichen Bauamt Freising. Alle zehn bis 15 Jahre würde turnusmäßig geprüft, ob Bäume eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen könnten. Durch die Fällungen soll verhindert werden, dass morsche Bäume auf die Fahrbahn stürzen.

90 Prozent der Eschen abgestorben

Rund 90 Prozent der Eschen entlang der B 471 zwischen Garching und Ismaning waren vom Eschentriebsterben betroffen. Andere Bäume waren von der Schlingpflanze Waldgeißbart befallen und auch nicht mehr zu retten. Martina Hoffmann betont, dass die Wurzelstöcke der Bäume nicht entfernt wurden. Somit könnten in eineinhalb bis zwei Jahren wieder Triebe entstehen. Die Arbeiten der Straßenmeisterei seien mit der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen worden.

Die Bürgermeister der Kommunen Garching und Ismaning wurden von den Fällungen überrascht, zeigen aber Verständnis. Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich hat seinen Gemeinde-Gärtner das Areal mit den gefällten Bäumen begutachten lassen. „Es ist schlüssig“, sagt Greulich. Gärtnermeister Lothar Weber habe es eher gewundert, dass nicht schon früher im Sinne der Verkehrssicherheit Maßnahmen ergriffen worden sind. „In der Schneise stehen noch einige gesunde Bäume“, sagt Greulich.

Schrottauto gammelt auf Parkplatz vor sich hin

Ähnlich sieht der Garchinger Bürgermeister Dietmar Gruchmann die Winter-Rodungen in den Isarauen. „Wenn das eine Vorbereitung für vier Fahrstreifen wäre, hätten sie wohl alle Bäume beseitigt.“ Er verbindet mit der Rodung die Hoffnung, „dass durch mehr Einsicht weniger Schindluder auf den beiden Parkplätzen betrieben wird“. Er beobachtet schon seit Wochen ein dort illegal entsorgtes Fahrzeug, bei dem sich immer wieder Menschen bedienen und Ersatzteile sammeln. 

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