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Noch verhüllt: Wegen der nahenden Eröffnung des Augustiners samt Biergarten wird der Hüterweg einen Gehweg erhalten. Doch wie dieser aussehen soll, ist noch umstritten.

Augustiner

Biergarten-Erschließung wird teuer

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Garching - Die Eröffnung des Augustiner-Wirtshauses samt Biergarten im Oktober wirft ihre Schatten voraus – auch im Bauausschuss des Garchinger Stadtrats. Er hat nun über den Parkplatz des Gasthofs an der Freisinger Landstraße debattiert sowie über die zugehörige Lärmschutzwand und die Zufahrt am Hüterweg.

Der Hüterweg soll einen Gehweg erhalten, damit die Gäste sicher zum Biergarten laufen können. Das Problem: Die Straße ist an dieser Stelle sehr schmal. Weil zudem auf der Südseite ein Privatgrundstück angrenzt, schlug die Verwaltung einen sogenannten Bedarfsstreifen auf der Nordseite des Hüterwegs vor – also eine gestrichelte Fahrbahnmarkierung als Abgrenzung des Gehwegs. 

Ein echter Bürgersteig mit Hochbord lohne sich angesichts der Kosten kaum, sagte Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) mit Blick auf den geplanten Umzug des nahen Feuerwehrhauses. „Danach könnten wir dort einen Stempen reinsetzen, und das ganze wäre verkehrsberuhigt.“ 

Dem Bauausschuss geht alles zu schnell

Den Vorschlag der Verwaltung segnete der Stadtrat jedoch nicht ab – auch weil die Räte die Tischvorlage nicht im Vorfeld, sondern erst zu Beginn der Sitzung erhalten hatten. „Das geht jetzt wahnsinnig schnell für eine Sache, an der sehr viel dranhängt“, gab Manfred Kick (CSU) zu bedenken. In der Folge wurde eine Abstimmung über den Gehweg am Hüterweg ebenso vertagt wie die Entscheidung über den Parkplatz des Biergartens. Er befindet sich laut Sitzungsvorlage im Osten des Geländes, soll aber über den Hüterweg erschlossen werden.

Grüne kritisiert "dumme Geschäft"

Geplant sind zwölf Stellplätze, ein größerer Behinderten-Parkplatz sowie 24 Abstellplätze für Fahrräder; dazu kommt eine Lärmschutzwand aus Beton und Holz. Die Kosten für beides belaufen sich auf knapp 100 000 Euro, was Ingrid Wundrak auf den Plan rief: „Wir haben das Gebäude und die Fläche für ein Nichts verkauft. So ein dummes Geschäft habe ich mein ganzes Leben nicht gemacht“, erinnerte die Grünen-Stadträtin an die Verhandlungen mit der Brauerei. „Und jetzt müssen wir denen auch noch einen Parkplatz, den Gehweg und die Wand zahlen.“ Hierauf entgegnete Bauamtsleiter Klaus Zettl, dass Augustiner sich durchaus an den Kosten beteilige; konkrete Summen wurden jedoch nicht genannt.

Am Ende stimmte der Bauausschuss lediglich über die Sanierung des Römerhofwegs östlich des künftigen Biergartens ab. Hier ist zurzeit die Energie-Wende-Garching zugange, die dort eine Fernwärmeleitung verlegt. Im Anschluss soll die Fahrbahn saniert werden, und zwar mit einer simplen Asphaltschicht, wie der Stadtrat einstimmig entschieden hat. Eine Pflasterung mit Beton oder Granit lehnte das Gremium wegen der hohen Kosten ab.

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