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Brückenfest in Hochbrück

Familienfest auf der Brücke

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Den härtesten Job an diesem Samstag haben die Verkäufer am Stand des Frauenfreundschaftsvereins

Vor ihnen türmen sich die türkischen Spezialitäten, die sie diesmal wieder beim Hochbrücker Brückenfest verkaufen. Doch sie selbst dürfen nicht zugreifen, schließlich ist bis zum 5. Juli Ramadan. Das Brückenfest fällt auch heuer wieder in den muslimischen Fastenmonat. Doch im Gegensatz zu den Vorjahren ist der Frauenfreundschaftsverein wieder mit dabei – und entsprechend lang ist die Schlange vor dem Stand. Wobei die Zahl der Festbesucher insgesamt nicht so groß ist wie im vergangenen Jahr, was zweierlei Gründe hat. Erstens: das Wetter. 

So ist es am Freitag bis in den späten Abend hinein erstaunlich warm – „für einige war’s wahrscheinlich zu heiß“, mutmaßt Johannes Furchtsam vom Burschenverein, der die dreitägige Feier traditionell mit seinem Bierfest eröffnet. „Die Stimmung war gut, aber es hätten durchaus ein paar mehr Leute kommen können“, findet Furchtsam. Ein Grund sei auch die parallel stattfindende Feuerwehrübung am Garchinger U-Bahnhof gewesen (siehe Seite 31): „Da waren viele junge Feuerwehrler im Einsatz.“ 

Zweitens ist das Rahmenprogramm beim Brückenfest heuer etwas zurückgefahren worden, nachdem 2015 – anlässlich der 1100-Jahr-Feier der Stadt – noch der rote Teppich ausgerollt worden war, und das im Wortsinn. Damals zogen die Hochbrücker Vereine mitsamt des Gowirich über eine lange rote Matte zum Festplatz; diesmal haben die Organisatoren von der Hochbrücker Feuerwehr ganz auf einen Umzug verzichtet. Dennoch ist das Festzelt am 

Samstag zum Anstich gut gefüllt. Doch nach dem Auftritt der Hochbrücker Kindergartenkinder wird es im Laufe des Nachmittags zunehmend leerer, und auch am Abend sieht man etliche freie Plätze, während vorne die Wiesn-Band „Rockaholixs Buam“ aufspielt. „Das Brückenfest war diesmal nicht so gut besucht wie früher“, bestätigt Richard Plonner vom FC Hochbrück. Auch er macht das Wetter dafür verantwortlich: „Erst war eine Bullenhitze, und am Abend war es dann regnerisch und kühl.“ 

Doch auch mit weniger Besuchern behält das Brückenfest seinen einzigartigen Charakter. „Das ist wie ein großes Familienfest“, findet Plonner. Und der Hochbrücker Stadtrat Rudi Naisar bekundet am Sonntag beim Frühschoppen mit der Garchinger Blaskapelle: „Das Brückenfest ist einfach schön.“

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