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Volksfest-Stimmung mit den Studenten wie hier bei der 150-Jahr-Feier der TUM vergangenes Jahr soll es heuer bei der Bürgerwoche geben. Nur ohne Riesenrad. 

Neuigkeiten rund ums Fest

Bürgerwoche Garching: Ein Extra-Tag für die Studenten

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Die Studenten vom Uni-Campus in Garching lassen sich selten in der Stadt blicken. Ein eigener Tag für die TUMler auf der Bürgerwoche soll als Einladung zu mehr studentischem Leben in der Stadt wirken.

Garching – Auch wenn man es manchmal gar nicht merkt, offiziell ist Garching eine Universitätsstadt. Die rund 17 000 Studenten und etwa 7500 Angestellten der Technischen Universität München (TUM) lassen sich nur selten in der Stadt blicken. Wäre das Atom-Ei nicht im Stadtwappen, wer weiß, ob dann alle Garchinger wüssten, dass sie ein Uni-Standort sind? Das soll sich ändern, eine Annäherung ist heuer mit einem eigenen Tag während der Bürgerwoche geplant.

Dieser findet am Donnerstag, 4. Juli, statt und damit einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der Bürgerwoche. „Der Forschungscampus ist ein bisschen autark, das Studentenleben in der Innenstadt findet nicht statt. Das wollen wir ändern“, erklärt Kulturreferent Thomas Gotterbarm. Diese Idee stieß bei der TU auf große Begeisterung. „Sie fanden das richtig gut“, berichtet Gotterbarm. So entstand der Festtag BürgerTUM.

Sie, das sind übrigens die studentischen Vertreter der TUM. Diese hätten bereits selbst geplant, eine engere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität anzuregen, berichtet Gotterbarm. Deshalb kümmern sich die Studenten auch komplett selbst um ihren Tag während der Bürgerwoche. Zum Fassanstich um 12 Uhr im Festzelt im Bürgerpark haben sie Bürgermeister Dietmar Gruchmann und Hans Pongratz, Vizepräsident für IT-Systeme & Dienstleistungen der TUM, eingeladen. Am Nachmittag veranstalten sie ein Schafkopfturnier und abends spielen die Bands „Zwoastoa“ und „Heischneida“. Zudem ist geplant, dass die Fachschaften beim Festzug mitlaufen.

Das Bier kommt auch von der TUM-Forschungsbrauerei

Verdeutlicht werden soll die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Universität nicht nur an einem Tag, sondern während der gesamten Bürgerwoche. Deshalb kommt das Festbier aus derTUM-eigenen Forschungsbrauerei in Weihenstephan. Gerne hätte Kulturreferent Gotterbarm auch auf das Garchinger Campus Bräu zurückgegriffen. Das wird allerdings derzeit noch im schwäbischen Gundelfingen gebraut und stünde nicht in der geforderten Menge zur Verfügung.

Die Kooperation mit der TUM ist übrigens nicht die einzige Neuerung während der Bürgerwoche. Während des Bürgerfestes vom 5. bis 8. Juli fährt ein Pendelzug vom Forschungscampus am Maibaum vorbei zum Festzelt. An einzelnen Tagen sind auch Fahrten nach Hochbrück geplant. „Das ist so eine Bimmelbahn, wie man sie aus Touristengebieten kennt“, sagt Gotterbarm. Er hofft, dass der Zug besser angenommen wird als die Bus-Shuttles im vergangenen Jahr. „Notfalls fährt sie Kinder spazieren, für die ist das ja immer ein Erlebnis“, sagt er und lacht.

Die dritte Neuerung: Am Eröffnungstag verzichten die Garchinger auf das traditionelle Feuerwerk – aus Umweltschutzgründen. „Die Feinstaubbelastung bei einem Feuerwerk ist enorm“, erklärt Gotterbarm. Deshalb habe Bürgermeister Gruchmann gebeten, es bleiben zu lassen. Farbenfroh wird der Freitagabend dennoch: Statt Feuerwerk findet im Außenbereich des Festzelts ab 22.30 Uhr eine Lasershow mit Beschallung statt. Dabei hofft Gotterbarm auf das Verständnis der Anwohner, die sich zuletzt wegen des Verkehrs und des Lärms rund um das Theaterzelt beschwert hatten. Schließlich sei die Lasershow eine einmalige Angelegenheit – und aus seiner Sicht auch verträglicher für die Anwohner als Raketen und Böller.

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