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Das Thema (autonomes) Fahren spielt auf dem Campus eine immer wichtigere Rolle.

Dritter Konzern will nach Garching

Autobranche zieht's auf den Campus

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Garching –Erst General Electric, dann Siemens, nun Dräxlmaier: Der Autozulieferer will auf den Campus. Er will in die Neue Mitte (Galileo).

General Electric ist schon da, Siemens hat sein Kommen angekündigt, und nun siedelt sich der nächste Konzern von Weltrang auf dem Garchinger Forschungsgelände an: Der Autozulieferer Dräxlmaier will kommendes Jahr einen Forschungs- und Entwicklungsstandort auf dem Campus eröffnen. 

Das Unternehmen Dräxlmaier plant, rund 1000 Quadratmeter Büro- und Laborfläche in der Neuen Mitte (Galileo) auf dem Forschungscampus Garching anzumieten. Das berichtet die Technische Universität München (TUM) in einer Pressemitteilung. Dort sollen 75 Ingenieure, Physiker, Designer und Techniker „an den zentralen Zukunftsthemen der Automobilbranche arbeiten“. 

Die TUM wolle dabei eng mit der Firma Dräxlmaier zusammenarbeiten – getreu ihrer Strategie „Industry on Campus“. Beispielhaft hierfür sei die Kooperation mit dem Konzern General Electric, der vor zwölf Jahren sein europäisches Forschungszentrum auf dem Campus errichtet hat. 

Darüber hinaus hat Siemens vor Kurzem bekannt gegeben, ebenfalls einen Standort in Garching eröffnen zu wollen. Dort sollen bis zu 300 Forscher Seite an Seite mit den Wissenschaftlern der Universität in den Bereichen Robotik, autonome Systeme und IT-Sicherheit arbeiten. 

Geplant ist, das Siemens-Gebäude unmittelbarer neben der Elektrotechnik-Fakultät der TUM zu errichten, die auch ab 2018 gebaut wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Neue Mitte (Galileo) des Campus’ voraussichtlich bereits bezogen sein: Ende 2017 soll der 150 Millionen Euro teure Bau nördlich des U-Bahnhofs eröffnet werden. Das 200 Meter lange und 50 Meter breite Gebäude wird ein 250-Betten-Hotel samt Kongresszentrum beheimaten; überdies soll es Büros, Labore, Seminarräume und ein Audimax mit 1300 Plätzen geben, dazu kommen Cafés, Restaurants, Läden und sogar eine eigene Brauerei mitsamt Biergarten. 

In dieses Galileo-Gebäude will jetzt auch die Firma Dräxlmaier einziehen, ein weltweit operierender Autozulieferer mit Sitz im niederbayerischen Vilsbiburg. Der Konzern hat rund 55 000 Beschäftigte in 20 Ländern und im Jahr 2015 einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. In Garching wolle man seinen Mitarbeitern Freiräume geben, „um Ideen zu entwickeln und eigenverantwortlich zu arbeiten“, sagt Martin Gall, Chefentwickler bei Dräxlmaier und selbst Absolvent der TUM. „Der Standort Galileo wird uns dabei helfen, neue Talente zu gewinnen und zu fördern.“ Derweil ist TUM-Präsident Wolfgang Herrmann überzeugt: „In der Kooperation einer exzellenten Uni mit einem exzellenten innovativen Unternehmen wie der Dräxlmaier Group ergänzen sich Forschung und Praxis hervorragend."

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