Vom Löschen verstehen sie mehr: Chaos auf der Baustelle. 
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Faschingsball 

Feuerwehrhausbau in Garching endet im Chaos

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Vom Löschen verstehen sie mehr. Ein Chaos richtet die Feuerwehr Garching an beim Bau ihres Spritzenhauses. Zum Glück nur als Einlage beim Feuerwehrball.

Garching – Wie sie da stehen, die beiden Feuerwehrmänner, aufs weite Feld an der alten Bundesstraße 471 blicken und wortkarg vor sich hin schwärmen: Das hat etwas vom Tscharlie aus den Münchner Geschichten oder von Karl Valentin. „Schee is des...“ – „Ja, wunderschee...“ – „Schee is des...“ - „Ja, wunder-, wunderschee...“ Was da so wunderschön war beim Faschings-Stückl beim Ball der Feuerwehr Garching, das ist das neue Feuerwehrhaus, das der Vorstand (Hannes Kick) und der Vize-Kommandant (Heiner Hegering) schon so plastisch vor ihrem geistigen Auge haben, dass sie versonnen das leere Grundstück anschwärmen.

Wie bei Karl Valentin

Mit der Ruhe ist es vorbei, als weitere Kameraden zu den Feuerwehrmännern stoßen und ihnen verkünden, sie hätten schon mal auf eigene Faust mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses angefangen. Die folgenden Bühnenszenen aus dem Baualltag enden allerdings in fürchterlichem Chaos und einem drohenden Baustopp: Einen historischen Knochen buddeln die Feuerwehrmänner aus – und fürchten sofort, dass der vom Garchinger Ur-Vater „Gowirich“ stammen könnte. Und wenn erst einmal die Archäologen anrücken, kann es dauern, bis der schöne Traum vom Feuerwehrhaus Wirklichkeit wird.

Historischer Fund: Jetzt droht ein Baustopp

So greift der Vorstand ein und stoppt die Arbeiten: Besser, die Feuerwehr überlasse den Bau den dafür Verantwortlichen. Praktisch, dass die beim Ball alle im Saal waren, von Bürgermeister Dietmar Gruchmann über seine Stellvertreter Walter Kratzl und Alfons Kraft bis zu vielen Stadträten. Ein ganzes Theaterstück als Überleitung zur Begrüßung der Ehrengäste – das hätte auch Karl Valentin gefallen.

Es ist dann noch ein schöner Ball geworden, mit weiteren Einlagen und einer als Arbeitsamt der etwas lustigeren Art designten Bar. Wenn auch nicht ganz so „wunder-, wunderschee“ wie das neue Feuerwehrhaus einmal werden wird. 

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