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Der Forschungsreaktor FRMII in Garching.

FRM II betont: Keine Gefahr für Sicherheit

Forschungsreaktor Garching: Leck im Rohr

Garching – Ein Leck wurde in einem Rohr des Forschungsreaktors Garching entdeckt. Doch das Team vor Ort gibt Entwarnung.

Eine „besondere Meldung“ ging gestern sowohl auf der Seite des Forschungsreaktors München II (FRMII) in Garching als auch auf der Internetseite des bayerischen Umweltministeriums online. Bei routinemäßigen Wartungsarbeiten am Reaktor war einen kleines Leck in einem von drei so genannten Fingerhutrohren gefunden worden. 

Sie enthalten „jeweils ein Thermo-Element zur Messung der Temperatur im Moderatortank“, wie es auf der Seite des FRM II heißt. Weder das Team der FRM II noch das Umweltministerium waren für eine Stellungnahme und die Klärung von Einzelheiten gestern erreichbar. 

Gefahr geht aber nach Angaben der TU München, die den Reaktor betreibt, nicht aus: „Der festgestellte Befund hatte keine Auswirkungen auf die Umgebung, Personen oder die Gesamtanlage“, heißt es in der Online-Meldung. Das Leck ist meldepflichtig, wird aber auf der internationalen Skala als von „keiner oder sehr geringer sicherheitstechnischer Bedeutung“ gewertet. Nachdem das Leck entdeckt worden war, wurde das Rohr ausgebaut und untersucht. Dabei fanden sich „einzelne punktförmige Verfärbungen“, ebenso wie bei den anderen beiden Rohren. Weitere Lecks wurden aber nicht entdeckt. Dennoch werden nun alle drei Fingerhutrohre ausgebaut „und gegen Neuteile ausgetauscht".

mm

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