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Das Projekt ist vollendet, die Beteiligten sind zufrieden: (v.l.) Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann, Andrea Sauer, die Lebensgefährtin des Atomics-Vorsitzenden Stefan Sauer (mit Spaten) und der Zweite Vorsitzende der Atomics, Rein Warmels.

Freudenfeier beim Baseballverein Atomics

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Garching -  Frohe Mienen beim Garchinger Baseball-Verein Atomics: Das neue Feld ist endlich bespielbar.

Man will der Erschafferin dieses Kunstwerks ja keinesfalls zu nahe treten. Aber: Der Kuchen, den Andrea Sauer mit viel Liebe und an zwei Tagen kredenzt hat, ist heute eigentlich fehl am Platz. Denn so sehr sich die Vorsitzende des Fördervereins der Garching Atomics auch gemüht hat mit ihrem Kuchen, der einem Baseballfeld nachempfunden ist: Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass die Teigoberfläche uneben ist. So uneben, wie früher auch der Platz der Atomics war. 

Gut einen Meter Höhenunterschied mussten die Garchinger Baseballer stets bewältigen, wenn sie eine Runde um die Bases drehten – und das war noch nicht mal das größte Problem. Vielmehr war das Feld an der Schleißheimer Straße auch zu kurz, weil mitten im Outfield ein Flutlichtmast stand. Und als wäre das nicht genug, mussten die Atomics beim Training auch noch drei Spieler abstellen, um die direkt nebenan trainierenden Fußballkinder vor umherfliegenden Bälle zu bewahren. Kurzum: Die Bedingungen für Baseball in Garching waren alles andere als optimal – bis jetzt. 

Denn im vergangenen halben Jahr hat der Verein als Bauherr anstelle des alten Platzes ein neues Feld errichtet, dessen Fertigstellung nun gefeiert wurde – mit Reden, Häppchen und dem erwähnten Baseballfeld-Kuchen. Die Kosten für den Neubau liegen bei fast 400 000 Euro. Rund 70 000 Euro kommen vom Freistaat Bayern als Zuschuss, den der Landes-Sportverband bewilligt hat. Größter Geldgeber aber ist die Stadt Garching, die rund 300 000 Euro bereitgestellt hat; dazu kamen weitere 190 000 Euro für die Umstrukturierung der angrenzenden Rasenflächen und der Flutlichtmasten sowie 350 000 Euro für ein drittes Fußballfeld nördlich des Stadions, das den Fußballern des VfR Garching im Gegenzug für die verlorene Fläche zugesichert wurde.

 Alles in allem eine stattliche Summe, „die wir mit sportlichen Erfolgen zurückzahlen wollen“, kündigt Atomics-Präsident Stefan Sauer an. „Wir werden den Namen Garching bayernweit hinaustragen.“ Sauer erinnert daran, dass der erste Antrag auf eine Verbesserung des Platzes bereits im Jahr 2008 eingereicht wurde. Seitdem sei der Club vor allem in seiner Jugendsparte gewachsen; aktuell zähle man gut 200 Mitglieder. 

„Ihr habt lange genug auf ein neues Feld warten müssen“, bestätigt Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD). „Allerdings habt ihr in der Warteschleife der Vereine, die etwas von der Stadt wollen, einige andere überholt.“ Der Rathauschef überreicht den Clubvertretern „einen speziellen Baseballschläger“, nämlich einen Spaten. Den werden die Atomics-Mitglieder in den nächsten Wochen brauchen, wenn sie selbst auf ihrem neuen Platz Hand anlegen: Im Rahmen der sogenannten Eigenleistungen wird der Club die zwei hölzernen Spielerunterstände selbst errichten. Im Anschluss daran könnte bereits „leichtes Training“ auf dem Feld stattfinden, hofft Stefan Sauer. Die offizielle Eröffnung soll dann im Frühjahr folgen, wenn die drei Herren- und sechs Jugendmannschaften der Atomics in die neue Saison starten – auf ihrer neuen Anlage.

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