In Hochbrück musste die Feuerwehr mitten in der Nacht ausrücken. (Symbolbild)
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In Hochbrück musste die Feuerwehr mitten in der Nacht ausrücken. (Symbolbild)

Nächtlicher Einsatz

„Undefinierbare Flüssigkeit“ - Feuerwehr rückt in Hochbrück aus

  • Sebastian Schuch
    vonSebastian Schuch
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Wegen einer „undefinierbaren Flüssigkeit“ musste die Feuerwehr mitten in der Nacht nach Hochbrück ausrücken - mit überraschendem Ergebnis.

Garching - In der Nacht auf Freitag wurde die Feuerwehr zu einem möglichen Gefahrgutunfall in Hochbrück gerufen. Eine aus einem Sattelzug auslaufende „undefinierbare Flüssigkeit“ in der Robert-Bosch-Straße war der Auslöser für den Einsatz um 2 Uhr.

Am Einsatzort angekommen öffneten die Einsätzkräfte den Sattelzug und fanden dort sogenannte IBC-Container. Da eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden konnte, trugen die Einsatzkräfte chemische Schutzanzüge.

Die auslaufende Flüssigkeit stellte sich schließlich als eine Wachsdispersion heraus. Diese weiße, wachsartige Flüssigkeit wird hauptsächlich für Kosmetika verwendet. Es bestand also zu keinem Zeitpunkt Gefahr.

Unfall auf der A 8: Die Bergung dauert Stunden.

Um kurz vor 5 Uhr war der Einsatz beendet. Vor Ort waren die Feuerwehren Hochbrück und Garching, die Kreisbrandinspektion sowie der ABC-Zug und die Unterstützungsgruppe des Landkreises. Hochbrücks Kommandant David Ward leitete den Einsatz mit 60 Kräften.

Kürzlich hat eine Frau in Niederbayern eine zunächst unbekannte Flüssigkeit eingenommen. Wenige Tage danach ist sie verstorben.

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