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Garching/München: Großfeuer in Batteriefabrik

Garchinger sollten Fenster schließen

Giftiges Großfeuer in Batteriefabrik: Brandursache noch immer unklar

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    Katharina Haase
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In einer Batteriefabrik bei Garching hat es am Vormittag gebrannt. Der entstandene Rauch war giftig. Die Feuerwehr bat Anwohner geschlossene Räume aufzusuchen. 

Brand in Garching bei München: Kühlung des Energiespeichers dauert an

Update 14.38 Uhr: Wie die Feuerwehr jetzt mitteilte, ging der erste Notruf am Morgen um 10.29 Uhr ein. Betroffen war demnach ein Lithium-Ionen-Energiespeicher in der Produktionshalle eines Akkuherstellers im Garchinger Ortsteil Hochbrück. Als die ersten Einsatzkräfte vier Minuten später eintrafen, waren die Halle und mehrere angrenzende Gewerbe- und Büroräume bereits stark verraucht.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage wurden weitere zusätzliche Feuerwehrkräfte alarmiert. Die Löschung des Brandes konnte umgehend beginnen, da zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits alle Personen in Sicherheit gebracht worden waren.

Garching/München: Großfeuer in Batteriefabrik

Das Brandobjekt war ein ca. 600 kg schwerer Energiespeicher, der aus einzelnen LithiumIonen-Zellen besteht. Dieser wurde von den Einsatzkräften initial abgelöscht und dann für weitere Kühlmaßnahmen ins Freie gebracht. Parallel wurde mit großen Überdrucklüftern der Rauch aus dem Gebäude gedrückt. Um 11.39 konnte der Einsatzleiter „Brand gelöscht, weitere Kühlmaßnahmen“ melden.

Die Kühlung des Energiespeichers dauert aktuell noch an. Eine Passantin wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation untersucht, musste aber nicht weiter behandelt oder ins Krankenhaus transportiert werden. Auch die Gefahr durch giftigen Rauch ist gebannt. Insgesamt waren 118 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Im Landkreis Oldenburg in Niedersachsen ist es übrigens beinahe zu einem Feuer-Drama gekommen, wie nordbuzz.de* berichtet. Eine Familie vergaß ihr acht Jahre altes Kind im brennenden Haus.

Garching bei München: 600 Kilogramm Energiespeicher in Brand geraten

Update 11.57 Uhr: Nach Informationen des Landratsamts sind gegen 10 Uhr 600 Kilo Lithium-Ionen-Energiespeicher in einer Lagerhalle in Brand geraten. Mittlerweile meldete das Landratsamt Entwarnung, das Feuer sei gelöscht und es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Die B 471 musste komplett gesperrt werden. Inzwischen ist die Sperrung wieder aufgehoben. Die Brandursache muss noch geklärt werden. 

Lesen Sie außerdem: Feuer in Pariser Kathedrale Notre-Dame - Video zeigt die Flammen

Brand in Batteriefabrik in Garching - Giftiger Rauch aufgestiegen

Garching - Wie Feuerwehr und Polizei mitteilen brennt es derzeit auf dem Gelände einer Batteriefabrik in Garching. Anwohner werden gebeten, in geschlossenen Räumen zu bleiben und Fenster und Türen verschlossen zu halten. Der Rauch ist giftig.

Kürzlich meldeten sich zahlreiche Anrufer bei der Feuerwehr. Der Grund: Rauchwolken über Obersendling. Die Feuerwehr konnte die Rauchschwaden schon beim Ausrücken sehen.

*merkur.de* ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

kah

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