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„Zauberhaftes Festival“: Auf Facebook ist man begeistert von Schall im Schilf. Dieses Foto hat Userin Lia Ju an die Merkur-Redaktion geschickt.

Auf Facebook, Twitter, Instagram

Schall im Schilf: Sturm der Liebe

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Garching - Die Veranstalter von Schall im Schilf zeigen sich hochzufrieden. Viele Festival-Besucher schwärmen auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken über das Elektro-Open-Air.

Unter dem Hashtag schallimschilf findet man am Montagnachmittag beim sozialen Foto-Netzwerk Instagram mehr als 1500 Einträge: Auf den Fotos sieht man hauptsächlich junge Menschen, die feiern, tanzen, und einfach gute Laune haben. Der User mrfairytale hat zum Beispiel ein Bild gepostet von einem Mann mit Gummistiefel und einem riesigen bunten Regenschirm, an dem unter anderem ein Fuchsschwanz hängt. „So ein toller Tag“, schreibt der Instagrammer. Klar ist: Schirm und Gummistiefel sind lediglich hipstermäßige Accessoires. Das Wetter hat gehalten.

Was für ein Tag, was für ein Open-Air, was für ein Glück mit dem Wetter. 4800 Menschen haben am Samstag bei Schall im Schilf am Garchinger See zu elektronischer Musik gefeiert. Das sind zwar weniger als die 5000 Tickets, welche die Veranstalter verkauft haben. Dennoch ist man bei der Kellerkind GmbH hoch zufrieden mit dem Open-Air. „Es war krass geil“, sagt Alexander Hofmann. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, das Festival trotz aller Bedenken wegen des Wetters laufen zu lassen.

Auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken haben die Veranstalter viel Lob erhalten. Vielen Besuchern gefielen die kleinen Details von Schall im Schilf wie die Dekoration oder aber die Essensauswahl. Facebook-Userin Laura Con Flores schreibt: „Euer Festival war zauberhaft. Liebevolle Deko, Photobox-Quatsch, liebes Personal, man konnte sooo lecker mampfen, die Security und Polizei war zu uns zu jedem Zeitpunkt nett und nie aggressiv.“ Und Twitter-User @einmarco meint sogar: „Schall im Schilf war das schönste Festival, auf dem ich je war.“

OMG!!! Wie krass ihr seid! FUCK RAIN #schallimschilf #kellerkind

Ein von Kellerkind (@kellerkindmuc) gepostetes Foto am

Die Veranstalter von Kellerkind wissen freilich, dass sie Glück mit dem Wetter hatten. Denn der einzige Sturm, der über Schall im Schilf nieder ging, war am Samstagnachmittag ein kleiner Shitstorm bei Facebook. Als sich die Meldung verbreitet hatte, dass bei Rock am Ring Menschen durch einen Blitzeinschlag verletzt wurden, warfen viele User den Veranstaltern von Schall im Schilf verantwortungsloses Handeln vor, weil sie das Open-Air nicht absagten. Einige versuchten, im letzten Moment ihre Tickets zu verkaufen. Sie dürften sich geärgert haben, vielleicht auch über die Schadenfreude mancher Festival-Besucher: Tobi Tobi schreibt am Sonntag auf Facebook: „Ganz liebe Grüße an alle, die verzweifelt ihre Tickets verkaufen wollten gestern.“ Hofmann zeigte sich am Montag ein wenig enttäuscht darüber, dass einige Karteninhaber den Veranstaltern nicht getraut haben. „Das ist ein bisschen schade“, sagt er. „Zu jeder Zeit war für uns Priorität Nummer Eins die Sicherheit der Leute.“

Und nun Back To The Woods

Die Aufräum- und Abbauarbeiten am Festival-Gelände am Garchinger See liefen am Montag nach Schall im Schilf auf Hochtouren. Rund 25 Freiwillige halfen dabei, alles abzubauen und aufzuräumen. Bereits am Tag zuvor wurde die Technik abgebaut. Hofmann geht davon aus, dass am Donnerstag alles fertig sein wird. Dann wollen sie sich bei Kellerkind auf Back To The Woods konzentrieren, das nächste Open-Air im Juli an den Isarauen.

rat

Weitere Bilder zu Schall im Schilf 2016

#beste #sis #schallimschilf #apfelschorle

Ein von Katarina Kolovrat (@ketikoli) gepostetes Foto am

#schallimschilf #openair #munich #techno #rocknroll #likeaboss

Ein von Dorothea (@fraufornalik) gepostetes Foto am

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