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Die Polizei informiert die Anwohner, dass sie die Absperrung nicht passieren dürfen. 
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Mehrere Waffen in Wohnung gefunden

SEK-Einsatz in Garching: Polizei bestätigt Tod des Reichsbürgers (43) 

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Der SEK-Einsatz in Garching ist beendet. Der 43-jährige Reichsbürger wurde tot in seiner Wohnung gefunden. Am Dienstagmorgen hat er den Großeinsatz der Polizei ausgelöst, weil er damit gedroht hatte, sich das Leben zu nehmen. Besonders brisant war der Einsatz deshalb, weil bekannt war, dass der Garchinger ein größeres Waffenarsenal gebunkert hat.

Das geschah bis zum Stürmen der Wohnung:

+++15.30 Uhr:  Der Einsatz ist für die Polizei beendet. Unser Ticker endet hiermit auch. 

+++ 13.29 Uhr: Über den Reichsbürger sagt Bürgermeister Gruchmann gegenüber unserer Zeitung: „Wir hatten schon länger mit ihm zu tun. Bisher hat sich der Kontakt allerdings auf schriftliche Kommunikation beschränkt. Auch ich selbst habe immer wieder kurze Schreiben erhalten, eins ist mir besonders einprägsam im Gedächtnis geblieben: Der Mann teilte uns mit, dass er künftig keine Steuern mehr bezahlen wolle, weil wir sein Geld ja dafür verwenden würden, um „Neger“ zu versorgen. So hat er es wörtlich geschrieben. Insofern war ich nicht verwundert, als mich heute Morgen der Leiter der Polizeiinspektion anrief und mich über den bevorstehenden Einsatz informierte.“

+++13.25 Uhr: Der Notarzt bestätigt soeben den Tod des 43-Jährigen. Es ist von Suizid auszugehen.

+++ 13.22 Uhr: Die Polizei hat die Wohnung gestürmt und den leblosen 43-Jährigen gefunden. Der Notarzt ist vor Ort.  Ebenfalls hat die Polizei mehrere Waffen in der Wohnung entdeckt. 

+++ 13.21 Uhr: Bürgermeister Dietmar Gruchmann und die Polizei bestätigen, dass es sich bei dem 43-Jährigen um einen sogenannten Reichsbürger handelt 

+++13.06 Uhr: Innenminister Joachim Herrmann hat angekündigt, zur Einsatzstelle zu kommen. Noch hat die Polizei die Wohnung nicht gestürmt. 

+++ 12.46 Uhr: Ab hier halten wir Sie mit einem Ticker auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen erfahren Sie aufsteigend. 

SEK-Einsatz in Garching: Die ersten Informationen zusammengefasst

Garching - Laut Pressestelle des Polizeipräsidiums ist der gesamte Bereich um das Wohnhaus derzeit weiträumig abgesperrt. Ein großes Aufgebot von knapp 80 Polizei-Einsatzkräften ist vor Ort, ebenso sind der Rettungsdienst und die Feuerwehr Garching im Einsatz. 

Nach Aussagen eines Sprechers des Polizeipräsidiums hat der 43-jährige Garchinger am Dienstagmorgen einen Zettel an die Tür des Nachbarn geklebt. Darauf stand sinngemäß, dass er sich das Leben nehmen will. Der 43-Jährige ist bei den Behörden bereits bekannt und schon mehrfach auffällig gewesen. Er soll ein großes Waffenarsenal besitzen. Mehreren Aufforderungen, diese Waffen abzugeben, sei er nicht nachgekommen. Weil die Polizei nicht weiß, wie gefährlich die Lage einzuschätzen ist und ob der Garchinger von den Waffen Gebrauch machen würde, gehen die Beamten mit äußerster Vorsicht vor. Bisher sind sie noch nicht in das Wohnhaus eingedrungen. 

In unmittelbarer Nähe des Einsatzortes befinden sich auch die Grundschule Garching-Ost und das Werner-Heisenberg-Gymnasium. Eltern, die derzeit ihre Kinder abholen wollen, kommen nicht an der Absperrung vorbei. Immer mehr Eltern sammeln sich daher aktuell am Einsatzort.

Die Polizei hat für Eltern zwei Informationsstellen eingerichtet, einmal im Gerätehaus der Garchinger Feuerwehr, Hüterweg 14, und das Hotel Soulmade, Mühlfeldweg 46. Für Anwohner und Schüler besteht laut Polizei keine Gefahr. 

Berichterstattung bei Selbstmord 

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/

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