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Abhängig davon, wer im Römerhoftheater auftritt, variieren die Kosten.

Ab Januar 2020

Je besser, desto teurer: So verändern sich die Preise für Kulturveranstaltungen

  • Sabina Brosch
    vonSabina Brosch
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Die Stadt Garching bekommt eine neues Kulturprogramm. Damit einher geht eine Veränderung der Preise: je hochwertiger die Veranstaltung, desto teurer die Tickets.

Garching – Mit dem neuen Kulturprogramm geht in Garching ab Januar 2020 auch eine Neugestaltung der Preisstruktur einher. Diese orientieren sich nicht mehr am Genre, sondern an der Wertigkeit und der voraussichtlichen Nachfrage. Was nicht gleichzeitig eine Verteuerung mit sich bringt.

Wesentlicher Unterschied ist, dass es den „Einheitspreis“ im Theater im Römerhof (TIR) in Höhe von 17,50 Euro nun nicht mehr gibt. Hier gibt es nun zwei Preisstufen in zwei Kategorien, die zwischen 16 und 21 Euro liegen. „Die Neueinteilung heißt also nicht gleichzeitig, dass die Karten einfach teurer werden. Wir haben einen Mittelwert angestrebt“, betonte Kulturreferent Thomas Gotterbarm. Die Änderung sei für ihn daher wichtig, dass sich nun, ob es sich um eine teurere oder günstigere Produktion handelt, auf den Eintrittspreis niederschlagen kann. Auch hätte es zwischen den einzelnen Kategorien, also der Nähe der Sitzplätze zur Bühne, kaum einen Preisunterschied gegeben mit der Auswirkung, dass fast „alle die teuerste Kategorie gewählt hätten, „die hinteren Reihen waren fast immer frei“, sagte Gotterbarm.

Kulturprogramm Garching: Das sind die neuen Preisstufen

Auch fehlte in seinen Augen die Korrelation zwischen Kartenpreis und der Nachfrage der einzelnen Veranstaltungen. Es hätte sich aber gezeigt, dass „je hochwertiger die Produktionen, desto höher auch die Nachfrage“. So gibt es nun fünf Preisstufen in drei Kategorien für das Bürgerhaus und zwei Preisstufen für das Römerhoftheater in zwei Kategorien, das vormittägliche Kindertheater wurden bei fünf Euro belassen. Auch kommen Kinder, Schüler und Studenten 50 Prozent, Inhaber der Ehrenamtskarte sowie Schwerbehindere einen 20 prozentigen Nachlass. „Je nach Abonnement bleiben die Ermäßigungen ebenfalls erhalten“, betonte Kulturchef Thomas Gotterbarm.

Auf Antrag von Stadtrat Jürgen Ascherl (CSU) wird noch ein „Highlight“-Preis eingeführt. „Für einen absoluten Topact sollte man sich einen flexiblen Eintrittspreis vorhalten“, sagte der Bürgermeisterkandidat der Christsozialen. Am 9. Januar geht es im Bürgerhaus los mit „Ernis heisse Spur“ und dem Chiemgauer Volkstheater, das Theater im Römerhof startet am 19. Januar mit „Notenlos“.

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