An der TUM in Garching eröffnet im Herbst die Raumfahrtfakultät.
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„Wer etwas weiß, dann aber nichts tut, der versündigt sich an der Zukunft“: Ministerpräsident Markus Söder (r.) nahm die künftigen Studierenden und Professoren an der Raumfahrtsfakultät der TUM in die Pflicht.
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An der TUM in Garching eröffnet im Herbst die Raumfahrtfakultät.

Aus dem magischen Dreieck ins All

Bavaria One: TU eröffnet Fakultät für Raumfahrt - Starttermin steht

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Der Freistaat Bayern will ins All. Gestartet wird auch in Garching. Die TUM richtet eine Raumfahrtfakultät ein. Nun wurde bekannt, wann sie öffnen und wie viel sie kosten soll.

Garching – Mit dem magischen Dreieck Garching – Taufkirchen/Ottobrunn – Oberpfaffenhofen greift der Freistaat Bayern nach den Sternen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder besuchte die TU München in Garching und gab gestern den Startschuss der neuen Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie.

In seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 hatte der Ministerpräsident eine Raumfahrtuniversität angekündigt, bereits drei Wochen später hatte Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, der Präsident der TU München, die Einrichtung in die Wege geleitet. „Diese Fakultät hatte ich schon lange im Kopf“, sagte Herrmann, „weil die Region München auch den perfekten Standort bildet.“

Raumfahrtfakultät an der TUM: So teuer soll sie werden

Der Großteil der Musik wird auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn/Taufkirchen spielen, dazu kommen der Forschungscampus Garching sowie das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum Oberpfaffenhofen (DLR). Das magische Dreieck, das durch Industriepartner ein neues „Space Valley“ bilden soll. „Jetzt müssen wir zeigen, dass wir das Zeug zur Nummer eins auf der Welt haben“, sagte der TUM-Präsident. Im Endausbau sollen an der Fakultät für mehr als 30 Lehrstühle und in die neuen Gebäude rund 500 Millionen Euro investiert werden.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erinnert sich gut daran, wie er für den Raumfahrtvorstoß belächelt, ja mitunter sogar verspottet wurde. „Deutschland tritt gerade auf der Stelle“, sagt er, „das ist so eine Art intellektuelles Biedermeier.“ Die Raumfahrtwissenschaft sei längt nicht mehr die Prestigeangelegenheit, als Erster irgendwohin zu kommen. Söder nannte Beispiele, dass aus dieser Technik Forschung schon wichtige Dinge entstanden sind wie die Steuertechnik künstlicher Herzen oder auch neue Roboter, die für die Pflege von Menschen eingesetzt werden. Es brauche die Ingenieure, die sich trauen, neue Wege zu gehen uns das manchmal auch mit ungewissem Ausgang. „Seit Menschengedenken gibt es schon die Angst vor Veränderungen“, sagte Söder in seiner launigen Ansprache, „das war auch 1835 bei der ersten Eisenbahnfahrt von Nürnberg nach Fürth. Da fragten die einen, wozu man einen Eisenbahn braucht und die Nürnberger fragten, was sie in Fürth sollen.“

Raumfahrtfakultät an der TUM: Start im kommenden Wintersemester

Von den klugen Köpfen der im Wintersemester startenden Raumfahrtfakultät erwartet Söder dagegen, dass man die Erde besser kennen lerne und mit den neuen Erkenntnissen die Welt besser machen soll. Deshalb ist die Geodäsie, die Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche, auch ein wesentlicher Bestandteil der neuen Fakultät.

Lesen Sie auch: S7-Ausbau: Raumfahrtprogramm „Bavaria One“ soll die S-Bahn retten

Die Wissenschaft habe in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht und dieses neue Wissen spielt auch in die Diskussionen zur Lösung der Klimakrise hinein. Söder nahm die künftigen Professoren und vor allem die jungen Menschen in die Pflicht: „Wer etwas weiß, dann aber nichts tut, der versündigt sich an der Zukunft. Ihr Auftrag ist es nun, dahin zu gehen, wo bislang noch keiner war.“

nb

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