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Risenandrang an der neuen Mensa der TU in Garching.
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Rollenwechsel: Staatsminister Bernd Sibler (M.) und TU-Präsident Wolfgang Herrmann an der Essensausgabe.
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So edel eingedeckt speisen die Studierenden für gewöhnlich nicht. Bei der Eröffnung der Mensa mit vielen Ehrengästen wurde sogar bedient.
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Farbenfroh und lichtdurchflutet: Die bunten Stellwände lockern die Tischreihen etwas auf.
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Die neue Mensa der TU in Garching.
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Die neue Mensa der TU in Garching.
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Die neue Mensa der TU in Garching.
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Die neue Mensa der TU in Garching.

Kulinarischer Exzellenzstatus

TU München: Die ersten Bilder aus der neuen Mensa in Garching - großer Andrang am ersten Tag

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45 Millionen hat die neue Mensa der TU in Garching gekostet. Es ist ein Bau der Superlative. 7300 Essen werden hier täglich produziert. Die ersten Bilder gibt‘s hier.

Garching – Es war keine allzu große Überraschung, dass die TU München (TUM) dieses Jahr einmal mehr als Exzellenzuniversität bestätigt wurde. Nun wurde aber noch einmal einer obendrauf gesetzt. „Jetzt bekommen wir auch den Exzellenzstatus bei der Mensa“, sagte der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Mit der Einweihung der neuen Mensa wurde ein zentraler Baustein der Campus-Infrastruktur fertig.

Auf 5265 Quadratmetern Nutzfläche gibt es für die Studenten bis zu 2000 Sitzplätze. Kostenpunkt des Neubaus: 45 Millionen Euro. Und dafür ist jede Menge geboten. Bis zu 7300 Essen produziert das Mensateam jeden Tag. Zur Auswahl stehen den Studenten und die Angestellten auf dem Campus Salattheken, Gemüsebar, Suppenstation, Grill, Pizza-Schalter, Pasta- oder Wok-Theke sowie ein Bereich für vegetarische und vegane Speisen.

TU München: „Das ist hier eine Stadt geworden“

Beim Festakt zur Einweihung der Mensa kramten die Redner mehrfach in der Erinnerungskiste, was 1978 bei dem Start der alten Mensa so in der Universität und auf der Welt los war. Wissenschaftsminister Sibler erinnerte daran, dass in jenem Jahr Österreich letztmals bei einer Weltmeisterschaft ein Fußballspiel gegen Deutschland gewonnen hat. TUM-Präsident Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann dachte an den Garchinger Campus, der damals noch beschaulich war mit rund 2000 Studierenden. Heute sind es 17000, dazu kommen noch einmal 7000 Angestellte. „Das hier ist eine Stadt geworden“, sagte Prof. Dr. Herrmann, „und die wird weiterwachsen.“

Diese Entwicklung habe 1978 niemand erahnen können. Der Freistaat Bayern hat laut Herrmann mittlerweile mehr als zwei Milliarden Euro für den Garchinger TU-Campus investiert. „Das hier ist ein Leuchtturmprojekt“, schwärmte Ursula Wurzer-Faßnacht, die Leiterin des Studentenwerks München. Der Betreiber der Mensa habe ein System entwickelt, bei dem sich die Gäste selbst bedienen und an 24 Selbstbedienungskassen bezahlen. Dabei werden die Gerichte nach Gewicht bezahlt.

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Die Leiterin des Studentenwerks freute sich, dass die Mensa architektonisch wie technisch ein Vorzeigeprojekt sei. Und Herrmann blickte in den letzten Tagen seiner am 1. Oktober endenden 24-jährigen Präsidentschaft schon einmal voraus auf die Aufgaben seiner Nachfolger. Mit dem Start der neuen Mensa könne nun das daneben liegende Alt-Gebäude abgerissen werden und durch weitere Neubauten ersetzt werden. Stillstand wird es auch zukünftig auf dem Campus nicht geben.

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