Nur noch eine Unterschrift fehlt

Umsetzung einer Kommunikationszone hängt nun am Freistaat

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Garching -  Die konkrete Planung für die sogenannte Kommunikationszone im Norden von Garching rückt näher.

Wie Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) dem Stadtrat mitteilte, hat nun auch die Bayernwerk AG, die bis 2013 noch Eon Bayern hieß, die Grundsatzvereinbarung unterzeichnet, in der die Grundzüge für die Gestaltung des Neubaugebiets festgehalten sind. Damit liegen der Stadt jetzt sechs von sieben Unterschriften der Grundstückseigner vor; allein der Freistaat Bayern muss die Vereinbarung noch absegnen. „Das dauert etwas länger, weil das dort durch die entsprechenden Gremien gehen muss“, erklärt Gruchmann, der jedoch betont: „Ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Unterschrift bald vorliegen haben und dann in die Planung der Kommunikationszone einsteigen können.“ Das Areal, das sich zwischen der Ortsgrenze im Norden und dem Forschungscampus befindet, ist das größte Neubaugebiet seit Langem in Garching. Dort soll in zwei Bauabschnitten nicht nur Wohnraum für rund 2800 Menschen entstehen, sondern auch die zugehörige Infrastruktur: ein bereits auf den Weg gebrachtes Kinderhaus, eine Schule, Grünflächen, Sportplätze und ein Hallenbad. Derweil hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, sich bei der Bauleitplanung der Kommunikationszone durch den Erlass einer sogenannten Vorkaufsrechtssatzung abzusichern. Darin wird festgelegt, dass die Stadt im Falle eines Grundstücksverkaufs in dem Gebiet das jeweilige Grundstück zu den gleichen Bedingungen erwerben kann. „Damit wollen wir uns absichern, dass bei öffentlichen Flächen, die für eine Schule oder ein Schwimmbad eingeplant sind, nichts passieren kann“, erläutert Bürgermeister Gruchmann.

Patrik Stäbler

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