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War zuletzt Betriebsleiter im Aumeister im Englischen Garten: Wirt Markus Gastberger im Original-Gewölbe des Gesindehauses, das Bauarbeiter derzeit sanieren. Es wird einer Gasträume des Garchinger Augustiners sein.

Wirt war Betriebsleiter im Aumeister

Garchinger Augustiner öffnet im September

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Garching - Noch in diesem September will das Augustiner-Wirtshaus samt Biergarten in Garching seine Türen testweise öffnen; der offizielle Startschuss folgt im November. Inzwischen steht auch fest, wie der Pächter heißt – und welches Konzept er verfolgt.

Beim neuen Augustiner-Wirtshaus samt Biergarten an der Freisinger Landstraße in Garching wird es ein "Soft Opening geben". Voraussichtlich Ende September „werden wir einfach mal aufsperren, ein paar Gerichte auf die Karte setzen und schauen, wie’s anläuft“, sagt Markus Gastberger. Der 42-Jährige aus Österreich ist der neue Pächter des Lokals, das laut Brauerei im November offiziell eröffnet wird. „Wir haben gemeinsam beschlossen, das erst nach der Wiesn zu machen“, sagt Gastberger. Bisher habe er noch keinerlei Werbung für den Termin gemacht, „und trotzdem habe ich schon jetzt 60 Anfragen für die Eröffnung“.

Den besten als Wirt ausgewählt

Derweil gibt sich die Brauerei betont zuversichtlich, dass die Bauarbeiten rechtzeitig abgeschlossen sein werden. „Der Rohbau ist fertig, wir liegen gut im Plan“, sagt Martin Leibhard, Geschäftsführer von Augustiner. Er spart nicht mit Lob für den neuen Wirt: „Wir haben den besten für die Aufgabe ausgewählt.“ Markus Gastberger lebt seit 2005 in München; acht Jahre lang war er beim Aumeister im Englischen Garten angestellt, zuletzt als Betriebsleiter.

Im vergangenen November seien die Gespräche mit Augustiner erstmals konkret geworden, verrät Gastberger. Anfang des Jahres sei er dann „sicher 20 Mal in Garching gewesen“, um die Gegebenheiten vor Ort zu studieren. Sein Fazit: „In München gibt es zu viele Gaststätten für zu wenige Kunden. Hier in Garching ist es eher umgekehrt.“ Im April wurde er sich mit der Brauerei einig: „Ich musste nicht lange überlegen. So eine Chance kriegt man nicht oft im Leben.“

Einmal pro Woche ein Studentenabend

Im Garchinger Augustiner – so wird das Gasthaus offiziell heißen – will Gastberger Einheimische, Geschäftsleute aber auch die vielen Studenten im Ort ansprechen. Für sie soll es einmal pro Woche einen Studentenabend geben, mit Gerichten wie Burger und der halben Bier für 2,95 Euro. Apropos Bier: Das kommt in Garching aus dem Holzfass – so wie’s bei Augustiner Usus ist. Auf der Speisekarte werden laut Gastberger „klassische Gerichte der bayerischen und österreichischen Küche“ stehen – von Wiener Schnitzel bis Schweinsbraten. Dazu soll es eine „saisonal angehauchte Tageskarte“ geben, auf der man mitunter auch indische oder vegane Gerichte findet.

Der Wirt zieht selbst ins Gesindehaus

Zur Gaststätte mit ihren 140 Plätzen kommt der Betrieb im Biergarten, der sich im Süden entlang der Bürgermeister-Hagn-Straße erstreckt und von drei Seiten eingeschlossen ist. Hier gibt es rund 80 bediente Terrassenplätze sowie 360 Sitzplätze an klassischen Biergarnituren. Die Öffnungszeiten sind von 11 bis 23 Uhr; aktuell sei kein Ruhetag geplant, sagt Gastberger.

Der Wirt selbst wohnt momentan noch in München, wird aber bald nach Garching umziehen – direkt ins Gesindehaus. Dort befindet sich im ersten Stock über der Gastwirtschaft eine Wohnung für seine Familie. „Für mich ist das ideal, denn ich habe eine kleine Tochter, die ich dann hoffentlich etwas häufiger zu Gesicht kriege.“






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