1 von 6
Ratlos: Zwei Aktive der Garchinger Feuerwehr versuchen, den Vampir mit Kartoffeln und Knoblauch zu vertreiben – vergebens. Der Blutsauger überlässt ihnen aus Mitleid sein Schloss.
2 von 6
Gruselige Fratzen: Die Besucher im Theaterzelt setzen das Motto „Grusel, Horror, Frankenstein“ treffend um. 
3 von 6
4 von 6
5 von 6
6 von 6

Grusel-Feier im Theaterzelt

Garchinger Feuerwehr legt sich mit Vampir an: Die besten Bilder  vom Faschingsball

  • schließen

Tollpatschige Vampir-Bekämpfer, ein nachsichtiger Blutsauger und jede Menge Lacher: Beim Faschingsball der Feuerwehr Garching bekamen die Besucher Grusel und Humor geboten.

Garching – Die Party war lustig und ging gewohnt lange, nur der Ort war neu: Die Freiwillige Feuerwehr Garching hatte heuer keine Probleme, ihren legendären Faschingsball in das Theaterzelt zu bringen. Und ganz nebenbei eroberten die Aktiven ihr neues, von einem Vampir besetztes Feuerwehrhaus.

Für den Ball mit dem Motto „Grusel, Horror, Frankenstein“ hatte die Garchinger Wehr ein Bühnenbild gebaut, das den Siegerentwurf für das künftige Feuerwehrhaus als Vampirschloss zeigt. Diesen Bau mussten die Aktiven nur noch erobern, weil der Vampir darin wohnte. Die klassischen Mittel gegen den Hausherrn halfen nicht, weil sich die Wehr bei diesem Einsatz etwas tollpatschig anstellte. Statt Weihwasser nahm man das Garchinger Geothermiewasser und zum Knoblauch mischte man Kartoffeln aus Dirnismaning. Zum Abschluss hauten sich die Eroberer bei der Pfählung selbst auf die Finger.

Am Ende bekamen die Garchinger dann aber doch noch ihr neues Feuerwehrhaus, weil sich der Vampir für die Hilfseinrichtung begeisterte und selbst ehrenamtlich tätig werden wollte. Er überließ der Feuerwehr das Vampirschloss – und übernahm dann auch noch die Nachtschicht auf der Wache.

Die Party der Feuerwehr im Theaterzelt ausweichen war eine Übergangslösung, da das Bürgerhaus, die eigentliche Feierstätte, wegen Sanierung noch nicht nutzbare ist. Das Zelt war nahezu ausverkauft. Und die mehreren Hundert Besucher bekamen am neuen Ort die gewohnte Aufteilung mit Musik und Tanz im Hauptsaal sowie einer abgetrennten Bar. Diese wurde in dem Vorzelt untergebracht. „Wir haben bei der Feuerwehr auch einige findige Handwerker“, sagt Sprecher Stefan Holzhauser. Die Umbauten waren für den kreativen Verein ebenso wenig ein Problem wie das sensationell-gruselige Bühnenbild.

nb

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgesehene Fotostrecken

Massenkarambolage auf der A8: Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Ein Auto prallt in einen Linienbus, ein SUV fährt in einen Kieslaster, ein Wohnwagengespann kippt um. Es gibt mehrere Verletzte. Und das mitten im Neubiberger Tunnel auf …
Massenkarambolage auf der A8: Einsatzkräfte proben den Ernstfall