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Auf der A99 ging zeitweise nicht viel voran

Etliche Unfälle im Landkreis München

Heftiger Schneefall: Winterchaos auf den Straßen

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Chaos auf den Straßen: Der Schneefall hat für massive Probleme im ganzen Landkreis gesorgt. Es gab mehrere Unfälle, und die Räumdienste kamen kaum hinterher.

Landkreis – Für heftige Probleme hat der Schneefall in der Nacht zu Montag gesorgt: Schon am frühen Montagmorgen ging auf den Straßen im Landkreis München – ob Autobahn, Staats- oder Gemeindestraße – zeitweise nichts mehr. Die Räumdienste wurden den Schneemengen kaum Herr. Es kam auf eisglatten Straßen zu vielen Staus, massiven Verzögerungen und zahlreichen Unfällen. Dabei blieb es größtenteils bei Blechschäden.

Betroffen war vor allem die A99. Ein Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Freising war, aufgrund der Nässe, um 9.30 Uhr zwischen Aschheim und Kirchheim in Richtung Salzburg mit seinem Laster ins Schleudern geraten und rutschte gegen ein Auto, das an der Mittelleitplanke hängen blieb. Dessen Fahrer konnte nicht aussteigen, Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten ihn befreien. Beide Männer wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Rettungskräfte sperrten zwei Fahrbahnen, laut Auskunft der Autobahnpolizei Hohenbrunn staute es sich in der Folge bis hinter das Kreuz München-Nord. 

Schneeunfälle am Montag: Auto und Lastwagen kollidieren - Fotos

Schon am Morgen ist die A99 dicht 

Ein ähnliches Bild bot sich auch auf der Westumfahrung: Schon um 6.23 Uhr war die A99 bei Allach in Richtung Salzburg für mehrere Stunden nahezu dicht. Ein Lkw war von der Straße gerutscht, Diesel drohte aus dem Tank auszulaufen. Während den Bergungsarbeiten war nur eine Spur befahrbar, der Verkehr staute sich über mehrere Kilometer. 

Weitere Unfälle und nur teilweise geräumte Straßen sorgten für Behinderungen auf allen Autobahnen im Landkreis – und für Frust bei den Autofahrern. Stefan Heller, Leiter der Autobahnmeisterei Hohenbrunn, versteht, dass bei so manchem der Eindruck entstand, die Räumdienste seien ihrer Arbeit nicht nachgekommen. Die Autobahnmeistereien hätten sich aber nichts vorzuwerfen, betont er. „Es hat etwa um 3 Uhr angefangen zu schneien, nach einer halben Stunde waren wir mit allem, was wir haben, auf der Straße.“ 

Zu viel Schnee für 16 Räumfahrzeuge 

Alles bedeutet in diesem Fall 16 Räumfahrzeuge für die entsprechenden Abschnitte auf der A94, der A99 und der A995. Die Mitarbeiter hätten ihr Bestes getan, um die Straßen freizubekommen. „Bei der Menge an Schneefall sind wir nicht hinterhergekommen“, sagt der Leiter der Autobahnmeisterei. Kaum sei ein Abschnitt geräumt gewesen, sei er wieder zugeschneit. Der Berufsverkehr sowie die Unfälle hätten die Arbeit zusätzlich erschwert. 

Das Gleiche galt für die Räumdienste in den Gemeinden. „Wir sind unsere Schicht gefahren und konnten dann, wenn wir gerade fertig waren, direkt wieder von vorne anfangen“, sagt Matthias Schöps vom Betriebsbauhof Unterhaching. Alles in allem habe das aber gut funktioniert. 

Das bestätigt auch Sandra Reif von der Unterhachinger Polizei. Aufgrund der Witterung sei es auf den Straßen aber nur sehr zäh vorangegangen. Mit Verspätungen war überall zu rechnen. Unfälle auf der A8 in Richtung München verschärften die angespannte Situation. 

Pendler weichen aus und bleiben stecken 

Viele Pendler wichen auf die A995 oder Landstraßen aus und sorgten für weitere Verzögerungen. Bis zum frühen Nachmittag hatte sich die Situation durch einsetzendes Tauwetter normalisiert.

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