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Schmutzige Scheiben und ein großer Zaun: Vom einstigen Restaurant „Rondell“ ist nur das Schild über dem Eingang geblieben. 

Kaffeehaus im einstigen „Rondell“

Wiener Flair im Garchinger Bürgerhaus

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Wiener Kaffeehauskultur soll Einzug halten ins Garchinger Bürgerhaus. Dort erinnert die Atmosphäre derzeit eher an einen Friedhof.

Garching – Ein Hauch von Wiener Kaffeehauskultur soll demnächst durch die Garchinger Stadtmitte wehen. Und das an einem Ort, an dem die Stimmung derzeit eher an den Wiener Zentralfriedhof erinnert. Gemeint ist das Restaurant im Bürgerhaus, in dem die Wirte Boris Pachov und Thomas Winkler bis vor gut zwei Jahren das „Rondell“ betrieben haben. Seither steht das Lokal leer; aktuell ist es eine Baustelle. Doch nach Sanierung und Umbau soll dort nach dem Wunsch des Stadtrats ein Kaffeehaus eröffnen. Das hat Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) am Rande der Bürgerversammlung in Hochbrück preisgegeben.

Kein Bedarf für bayerische Wirtschaft

„Nachdem wir jetzt den Neuwirt und den Augustiner haben, besteht kein Bedarf mehr an einer weiteren bayerischen Wirtschaft“, sagte der Rathauschef auf Nachfrage. Vielmehr sei im Bürgerhaus eine Art Wiener Kaffeehaus angedacht, wo es auch kleinere Speisen gebe. Abends solle dann „Bistro-Atmosphäre“ herrschen, so nennt es Gruchmann. Überdies müsse der Pächter sich auch um die dortige Kegelbahn und den Ratskeller kümmern. Bei Großveranstaltungen im Bürgerhaus könne ein externer Caterer die Bewirtung übernehmen – so wie das zuletzt auch gehandhabt worden ist.

Nebenzimmer als Clubräume

Für das Café wird nach dem Umbau eine deutlich kleinere Fläche zur Verfügung stehen als bisher fürs Restaurant. So sei geplant, im Zuge der Sanierung das Nebenzimmer des Lokals und einen Teil der Küche in zwei Clubräume umzufunktionieren, sagt Gruchmann. „Denn da gibt es ja großen Bedarf bei den Vereinen.“ Inwiefern auch Bedarf an einem weiteren Café in der Ortsmitte besteht, bleibt indes abzuwarten. Schließlich eröffnet die Bäckerei Kistenpfennig dieser Tage ein neues Café an der Münchner Straße, wo zuletzt die Metzgerei Stadler beheimatet war. Und dann gebe es ja auch noch das Eiscafé am Rathausplatz, gibt Gruchmann zu bedenken – einerseits. Andererseits werde das Flamm’s bald schließen, sagt der Garchinger Bürgermeister. „Und wir haben das Feedback bekommen, dass so ein Tagescafé, wo auch Mütter mit Kindern zum Kaffeetrinken hingehen können, sich an diesem Platz eignen würde.“

CSU fürchtet fehlendes Betreiber-Interesse

Auch die CSU-Fraktion im Stadtrat stehe den Kaffeehaus-Plänen positiv gegenüber, sagt der Vorsitzende Jürgen Ascherl. Aber: „Normale Cafés haben wir genügend, das müsste dann schon ein gewisses Flair haben.“ Wobei Ascherl auch daran erinnert, dass die Stadt zuletzt vergeblich nach einem Pächter für die Bürgerhaus-Gaststätte gesucht hat. So gab es zwischenzeitlich sogar Überlegungen, die Räume an eine Systemgastronomie à la „Vapiano“ oder „Hans im Glück“ zu vermieten. Doch diese Pläne zerschlugen sich, da die Kommune auf ihre Anfragen hin stets die Antwort erhielt, dass sich derlei Ketten nur in Städten ab 100.000 Einwohnern ansiedeln.

Hinsichtlich der Café-Pläne gebe es Interessenten, sagt Harald Jakesch, der im Rathaus die Liegenschaften betreut. Zunächst müsse der Stadtrat aber die Details des Umbaus beschließen. Dass die Garchinger sich wieder ein Lokal im Bürgerhaus wünschen, hat die Bürgerversammlung im Vorjahr gezeigt. Seinerzeit sprach sich eine große Mehrheit der Anwesenden für den Erhalt eines Restaurants in dem Gebäude aus.

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