Ermordeter Journalist Khashoggi: Saudische Staatsanwaltschaft fordert Todesstrafen

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Bild aus glücklichen Tagen: Marie-Sophie Scherr, die Tochter von Rinderhalterin Christine Scherr, mit der Zebu-Herde. Diese wird sie wohl nie wiedersehen.  

Behörde verkauft 150 Tiere

Kampf um Zebu-Rinder endgültig verloren

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Christine Scherr wird ihre Zebu-Rinder nicht wiedersehen. Sie hat den Kampf um 150 Tiere endgültig verloren, die Behörde hat sie bereits verkauft.

Hochbrück – Christine Scherr wird ihre Zebu-Rinder nicht wieder bekommen. Am Dienstag hat das Verwaltungsgericht in München ihren Eilantrag auf die Rückgabe der beschlagnahmten Tiere abgelehnt. Inzwischen sei die Herde mit ihren rund 150 Rindern auch schon verkauft worden, teilt eine Sprecherin des Landratsamts mit. Der neue Besitzer stamme nicht aus dem Landkreis München und wolle die Tiere behalten.

Das Veterinäramt am Landratsamt auf der einen und die Tierhalterin auf der anderen Seite fechten seit mehr als zehn Jahren einen großen Streit um die Zebus aus, der sich zuletzt zugespitzt hatte. Kurz vor Weihnachten veranlasste die Behörde den Abtransport der Tiere von ihrer Weide in Garching-Hochbrück. Als Grund führte das Veterinäramt den Zustand der Rinder und die Bedingungen an, unter denen sie dort gehalten wurden. Demgegenüber argumentierte Christine Scherr, dass es den Tieren gut gehe und das Amt „keine Ahnung von Zebus“ habe.

Schon vor über einem Jahr hatte das Landratsamt die Auflösung der Herde angeordnet. Dagegen klagte die Halterin – und verlor 2016 vor dem Verwaltungsgericht. In der Folge ging sie in Berufung; dieses Verfahren liegt aktuell beim Verwaltungsgerichtshof. Dabei wird es nun wohl nicht mehr um die Rinder selbst gehen, womöglich aber noch um die Frage nach einem etwaigen Schadensersatz.

Zwar gehe der Erlös aus dem Verkauf der Zebu-Rinder an die Halterin, sagt die Sprecherin des Landratsamts. Jedoch werde diese Summe mit den Kosten für den Abtransport, den Ausweichstall, das Futter, die ärztliche Versorgung und die Betreuung der Tiere verrechnet. Mit „mehr als 30 000 Euro“ habe all das zu Buche geschlagen, sagt die Sprecherin. Daher müsse die Halterin selbst noch „mindestens 15 000 Euro“ zahlen.  

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