Feiern unterm Riesenrad: Das MaiTUM ist heuer wegen der 150-Jahr-Feier der Technischen Universität aus der Innenstadt nach Garching gezogen.
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Feiern unterm Riesenrad: Das MaiTUM ist heuer wegen der 150-Jahr-Feier der Technischen Universität aus der Innenstadt nach Garching gezogen.
Unterm Riesenrad kommt beim MaiTUM fast ein wenig Wiesn-Flair auf - auch bei Informatik-Student Tobias Zingerle (21) und seinen Freunden im Biergarten.
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Unterm Riesenrad kommt beim MaiTUM fast ein wenig Wiesn-Flair auf - auch bei Informatik-Student Tobias Zingerle (21) und seinen Freunden im Biergarten.
Zum MaiTUM gehört traditionell auch ein Maibaum - den sich die Studenten zuvor von der Garchinger Feuerwehr hatten klauen lassen.
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Zum MaiTUM gehört traditionell auch ein Maibaum - den sich die Studenten zuvor von der Garchinger Feuerwehr hatten klauen lassen.
Nur einen Schlag benötigte Uni-Präsident Wolfgang Herrmann beim Anzapfen im Festzelt des MaiTUM in Garching.
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Nur einen Schlag benötigte Uni-Präsident Wolfgang Herrmann beim Anzapfen im Festzelt des MaiTUM in Garching.
Gute Stimmung herrscht im Festzelt bei der MaiTUM auf dem Garchinger Forschungscampus.
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Gute Stimmung herrscht im Festzelt bei der MaiTUM auf dem Garchinger Forschungscampus.
Florian Henkes von der Studentischen Vertretung der Technischen Universität München, der Cheforganisator des MaiTUM.
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Florian Henkes von der Studentischen Vertretung der Technischen Universität München, der Cheforganisator des MaiTUM.

„MaiTUM“ in Garching

Wiesn-Stimmung auf dem Campus

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Premiere in Garching: Das „MaiTUM“ findet erstmals am Forschungscampus statt - mit Festzelt, Anstich und besonderem Blickfang.

Garching – Seit sie das Atom-Ei und seine silbrig glänzende Hülle nahezu allumfassend eingebaut haben, fehlt dem Forschungscampus ein Blickfang. Schon klar, es gibt den Wetterturm, doch der ist im äußersten Süden dann doch etwas ab vom Schuss. An den vergangenen zwei Tagen jedoch hat der Campus zumindest vorübergehend wieder einen echten Blickfang: ein Riesenrad. Stolze 32 Meter hoch und direkt vor der Mathe-Fakultät aufgebaut.

Riesenrad als „Schnapsidee“

„Eine Schnapsidee“ sei das mit dem Riesenrad gewesen, sagt Florian Henkes, „und zwar im Wortsinn“. Henkes gehört der Studentischen Vertretung der Technischen Universität München (TUM) an, die seit einigen Jahren das „MaiTUM“ organisiert: Ein kleines Volksfest mit Bier, Blasmusik und Maibaum. Bislang hat das „MaiTUM“ stets in der Münchner Innenstadt stattgefunden. Doch heuer, anlässlich des 150. Geburtstags der TUM, habe die Hochschulleitung gebeten, das Fest auf dem Garchinger Campus auszurichten – und zwar deutlich größer als in den Vorjahren, erzählt Henkes.

Viel günstiger als die Wiesn

Und so sind die Studenten auf die Idee mit dem Riesenrad gekommen, das nun neben Festzelt und Biergarten seine Runden dreht. All das verleiht dem Ganzen mehr als einen Schuss Wiesn-Flair. Doch die Preise sind ganz und gar nicht Wiesn-typisch: Fünf Euro kostet die Maß Festbier; das Hendl gibt‘s mit Kartoffelsalat für 5,50 Euro. „Das lockt die Studenten an“, sagt Florian Henkes. „Und dennoch waren wir im Zwiespalt, ob das hier was wird.“ Denn: „Die Studenten in der Innenstadt hassen es, nach Garching rauszukommen, und andersrum ist es genauso“, sagt Henkes.

Ein Fest, zig Events

Doch die Befürchtungen bewahrheiten sich nicht: Am Donnerstag und Freitag ist das Festzelt mit 2700 Plätzen gut gefüllt, und auch im Biergarten drängen sich die jungen Leute. Ein Grund ist sicher das umfangreiche Rahmenprogramm. Am Donnerstag findet parallel zum „MaiTUM“ das Mitarbeiterfest für alle Uni-Beschäftigten in der Maschinenbau-Fakultät statt; dazu gehen am Nachmittag mehr als 1500 Teilnehmer beim Campuslauf an den Start. Am Abend folgt der Fassanstich mit TUM-Präsident Wolfgang Herrmann, der mit geübter Hand nur einen gezielten Schlag benötigt.

MaiTUM nun immer in Garching?

Bleibt nach zwei Tagen mit tausenden Besuchern die Frage, ob das „MaiTUM“ künftig dauerhaft in Garching stattfindet. Doch da kann Chef-Organisator Florian Henkes keine Antwort geben: „Wir alle machen das ja rein ehrenamtlich“, sagt er über die rund 800 Helfer. „Und da wird man erst sehen müssen, wie man nächstes Jahr aufgestellt ist – und was man stemmen kann.“ Und ob es wieder ein Riesenrad als Blickfang geben wird.

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