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„Da schaut’s regelmäßig aus wie Sau.“ Jürgen Ascherl klagt im Stadtrat über die Zustände an der Wertstoffsammelstelle.

Klagen im Stadtrat

Müllkippe rund um Wertstoffcontainer in Hochbrück

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Garching - Die Wertstoffinsel an der Voithstraße in Hochbrück verdient ihren Namen nicht. Von Speiseresten bis zu Abfall kippen Müllsünder dort alles hin. Zum Ärger der Hochbrücker, deren Klagen Jürgen Ascherl im Stadtrat vortrug.

Jürgen Ascherl hat schon mehrfach die Zustände rund um die Wertstoffcontainer an der Voithstraße in Hochbrück thematisiert. „Mir ist das ja selbst lästig“, sagt der CSU-Fraktionschef. „Aber wenn sich Bürger direkt an mich wenden und über die dortige Situation beschweren, muss man dem nachgehen.“

Tatsächlich zeigen Fotos, die Ascherl geschickt wurden, ein verheerendes Bild: „Das Problem ist, dass einige Leute da alles hinschmeißen – angefangen von Spaghetti bis hin zu ihrem Restmüll. Da schaut’s regelmäßig aus wie Sau.“

Die Problematik an dieser Wertstoffsammelstelle ist der Stadt freilich bekannt. Schon bei der Bürgerversammlung in Hochbrück hatte sich Oliver Blasy über die Müllmassen beschwert, die der Wind oftmals in alle Richtungen verteile. In der Folge ließ die Stadt die Sammelstelle reinigen und einzäunen, was zumindest dem umherfliegenden Unrat ein Ende gemacht hat.

Müllsünder sollen Strafe zahlen

Ein Problem aber bleibt: Immer wieder stehen Berge von Müll neben den Containern – meist in Plastiktüten, manchmal sogar lose hingeworfen. Hauptgrund hierfür sei die Bequemlichkeit einiger Nutzer. Das hat Umweltreferent Christoph Marquart im März betont, als das Thema erstmals aufflammte. „Man muss die Tüte mit den Leichtverpackungen nur in den Schlitz des Containers reinschütteln, und die Tüte hinterherwerfen – das ist doch nicht zu viel verlangt“, so Marquart. Zudem wies er darauf hin, dass Müllsäcke nur neben die Container gestellt werden dürfen, wenn diese leer sind. Andernfalls begehe man eine Ordnungswidrigkeit, „die auch geahndet werden kann“.

Genau das fordert nun Jürgen Ascherl: Die Stadt könne und solle hier sanktionieren. Zudem schlägt der CSU-Stadtrat vor, die Sammelstelle zu verlegen – weiter in den Ort hinein. Schließlich sei die bisherige Lage wegen der Nähe zur Bundesstraße auch bei Auswärtigen beliebt, die dort ihren Müll loswerden, so Ascherl.

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