In ruhigeres Fahrwasser steuert das Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching, verspricht der neue Direktor
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In ruhigeres Fahrwasser steuert das Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching, verspricht der neue Direktor

Nach unruhigen Zeiten

Neustart mit neuem Direktor am Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching 

  • vonNico Bauer
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Das Werner-Heisenberg-Gymnasium absolviert derzeit so etwas wie einen Neustart – nach einer Zeit, in der das Schulklima alles andere als gut war.

Garching – Der neue Schulleiter Armin Eifertinger stellte sich nun offiziell dem Stadtrat Garching vor und zeigte auf, dass sich in den vergangenen Monaten vieles getan hat.

Eifertinger betonte bei seiner Vorstellung, dass das WHG nun eine komplett neue Schulleitung habe und diese vieles ändern möchte: „Die Kultur muss besser werden, aber das Zusammenwachsen einer Gemeinschaft braucht auch Zeit.“ Eifertinger erklärte, dass er Kooperationen mit den Grundschulen ebenso anstrebe wie mit Garchinger Einrichtungen wie beispielsweise der Bibliothek. „Wir kriegen das hin, dass alle gerne in die Schule gehen“, sagte der Rektor über sein Haus mit gut 1000 Schülern.

Armin Eifertinger ist nun offizieller Schulleiter am Gymnasium Garching.

Dem Stadtrat nahm er die Angst, dass die Schülerzahl durch die neuen Gymnasien in den Nachbargemeinden auch mittel- bis langfristig sinken könnten. Eifertinger erwartet langfristig sogar eher steigende Schülerzahlen. Schon jetzt kommen über 70 Prozent der Schüler direkt aus Garching – und durch die unterschiedlichen Ausrichtungen der Gymnasien werde es auch weiter Schüler anderer Kommunen geben, die dorthin pendeln.

Eine Schulpartnerschaft mit Norwegen steht auf der Agenda

Konkret berichtete er auch, dass demnächst eine Abordnung des Gymnasiums nach Norwegen reisen werde, um eine neue Schulpartnerschaft in der Garchinger Partnergemeinde Lorenskog zu besiegeln. Die Schule habe man sich bereits ausgesucht und die Schulgemeinschaft habe diese Kontaktaufnahme einstimmig befürwortet.

Der Stadtrat nahm erfreut zur Kenntnis, dass sich das Gymnasium nun wieder für die Bürger und auch die Garchinger Vereine öffnet. Deshalb war Eifertingers persönliche Zukunftsplanung auch eine gute Nachricht: „Ich möchte längerfristig hier bleiben und sie müssen keine Angst haben, dass ich in drei Jahren wieder weg bin.“ Der Schulleiter wohnt in Trudering und fährt nach eigenem Bekunden meistens mit dem Fahrrad die rund 20 Kilometer zu seinem Garchinger Arbeitsplatz, mit dem er sich voll identifiziere. Den Garchingern, die so stolz auf ihren ersten Platz beim Wettbewerb Stadtradeln sind, sagte er auch zu, seine Kilometer dieses Jahr für den Wettbewerb zu melden.

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