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Gute Zusammenarbeit: Wolfgang E. Wieland und Brigitte Schmidt stellen gemeinsam aus.

Spannende Ideen: Ausstellung in der Stadtbücherei

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Garching - Zwei außergewöhnliche Künstler und drei himmlische Harfen eröffneten die neue Gemeinschaftsausstellung in der Garchinger Stadtbücherei. Mit Brigitte Schmidt und Wolfgang E. Wieland aus Freising präsentierte Büchereileiterin Gabriele Malek Menschen mit einem besonderen Blick und spannenden Ideen.

 „Strukturen und Abstraktionen“ heißt der Teil der Ausstellung von Brigitte Schmidt, die vor allem Fotos und abstrakte Bleistiftzeichnungen ausstellt. In der Galerie des Lesegartens zeigt sie zwei Collagen mit jeweils neun Fotos, die Details abbilden auf Straßenasphalt mit Nahtstellen, die Zeichen ergeben. Die Künstlerin fotografiert bewusst mit der analogen Spiegelreflexkamera und zeigt die entwickelten Fotos unverändert. Die Freisingerin war einst eingeladen bei der Vernissage einer befreundeten Künstlerin in Garching und so kam die Idee der Bewerbung. Wolfgang E. Wieland teilt mit ihr die Begeisterung für den Ausstellungsort: „Die Menschen in Garching lieben ihre Bibliothek und da braucht es schon etwas Anspruchsvolles.“ Die bunten Werke Wielands sind ein wunderbarer Kontrast zu der abstrakten Kunst Schmidts. Wieland zeigt, neben Öl- und Acrylgemälden, auch Skulpturen. Er nimmt sich stets eines Themas an und produziert eine Serie, bei der er sich leiten lässt und die während der Arbeit entstandenen Ideen gerne einarbeitet. Besonders stolz ist er auf das Bild „Medusa oder das Haupt der Gorgo“, mit dem er die Antike mit Visionen von Zukunft verbinden möchte. Gorgo ist die Ehefrau eines spartanischen Königs und mit ihrem Gesicht im Zentrum des Bildes. Die aus ihrem Kopf wachsenden Formen zeigen die Vernetzung und die für den Künstler besorgniserregende Datenzunahme. Wieland zeigt in mehreren seiner Werke, dass Befürchtungen aus der Antike im heutigen Datenzeitalter in anderer Form den Menschen beherrschen und verändern. Daher ist die Freiheit für ihn ein zentrales Thema seiner Arbeit: „Mir erscheint die Freiheit des Menschen gefährdet durch das Verschwinden der Zeit und die Zunahme der Digitalisierung.“

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