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Gefährlicher Schulweg: Der Zebrastreifen im Zugspitzweg. Eine größere Parkverbotszone soll jetzt für bessere Sicht sorgen.

Stadt Garching macht Schulweg sicherer

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Garching - Ein besorgter Vater stellt eine Petition ins Internet, gut 50 Garchinger unterstützen ihn – und plötzlich geht alles ganz fix: Noch diese Woche soll der Zebrastreifen im Zugspitzweg entschärft werden, sodass der Schulweg von zahlreichen Kindern sicherer wird.

Auch ich habe zwei Kinder, die täglich zweimal über diesen Zebrastreifen gehen müssen“, schreibt etwa Leila Dehne aus Garching. „Meine jüngere Tochter und ein Nachbarsjunge wären vor meinen Augen um ein Haar angefahren worden.“ 

Gut ein Dutzend Kommentare, die alle in diese Richtung gehen, stehen inzwischen unter der Online-Petition von Leonard Burtscher. Wie berichtet, hat der Familienvater aus Garching die Initiative ergriffen, nachdem seine Tochter an dem betreffenden Zebrastreifen am Ende des Zugspitzwegs ebenfalls beinahe von einem Auto erwischt worden wäre. Binnen einiger Tage haben rund 50 Garchinger die Petition unterzeichnet, und auch die Stadt ist darauf aufmerksam worden. 

Nach einer Vorort-Besichtigung mit Leonard Burtscher sowie je einer Vertreterin von Polizei und Kommune steht nun fest: Die gefährliche Stelle wird abermals entschärft – und zwar durch eine Verlängerung der Zickzack-Linie hinter dem Zebrastreifen. Eine entsprechende Anordnung sei bereits erlassen, sagt die zuständige Mitarbeiterin im Rathaus, Sonja Köhler. Sofern es das Wetter erlaube, soll die Markierung in diesen Tagen vom Bauhof aufgetragen werden.

 „Als Sofortlösung finde ich das sehr gut“, sagt der Initiator der Petition, Leonard Burtscher. Zwar müsse man erst abwarten, wie sich die Situation entwickle. „Aber ich könnte mir vorstellen, dass das Problem dadurch gelöst wird.“ Der Vater einer Erstklässlerin lobt das „sachliche und konstruktive Gespräch“ mit Kommune und Polizei. Und Sonja Köhler von der Stadt erzählt: „Nach der Besichtigung waren sich alle einig, dass die Verlängerung der Grenzmarkierung sinnvoll ist. Dadurch können die Kinder auf ihrem Schulweg die Straße besser einsehen.“

 Konkret soll die fünf Meter lange Zickzack-Linie hinter dem Zebrastreifen, die erst vor wenigen Wochen aufgetragen wurde, um weitere fünf Meter verlängert werden. In der Folge fällt dadurch erneut ein Parkplatz an der Stelle weg. Von Leonard Burtschers ursprünglichem Vorschlag, sämtliche Stellplätze auf die andere Straßenseite zu verlegen, sei man bei der Besichtigung abgerückt, sagt Sonja Köhler. „Das hätte das Problem nur von A nach B verschoben. Denn dann hätte man von der anderen Seite des Zebrastreifens nicht mehr in die Straße einsehen können.“ 

Mittelfristig könnte sich an der Stelle ohnehin eine ganz andere Lösung ergeben. So denke man bei der Stadt darüber nach, den Zebrastreifen weiter nach Osten zu verlegen, sodass er sich nicht mehr unmittelbar an der Kreuzung zum Brunnenweg befindet. Schulkinder könnten dann aus dem Zugspitzweg kommend nach links abbiegen, den Riemerfeldring auf dem Zebrastreifen überqueren und ihren Weg durch das Neubaugebiet in Richtung Hüterweg fortsetzen. Diese Möglichkeit werde derzeit geprüft, bestätigt Sonja Köhler. „Allerdings ist noch keine Entscheidung gefallen.“

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