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Aufmarsch zum Standkonzert: Landrat Christoph Göbel gibt gekonnt den Einsatz.

Tag der Blasmusik im Garchinger Stadion

Standkonzert mit 250 Musikern

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Was für ein schönes Bild. Zum Tag der Blasmusik im Landkreis München spielten gestern 250 Musiker in acht Kapellen zusammen unter der Regie von Landrat Christoph Göbel.

Garching/ LandkreisDer hatte bei diesem Auftritt richtig Spaß. Christoph Göbel dirigierte das Garchinger Blasorchester, die Siebenbürger Blasmusik, die Musikkapelle Feldkirchen, das Blasorchester Ismaning, die Blaskapelle Oberschleißheim, die Blasmusik Aschheim und natürlich die berühmten Schleißheimer Schlosspfeifer.

Für die internationale Note sorgte das Orkiestra Deta Gdow aus dem polnischen Partnerlandkreis Wieliczka. Alle Musiker zusammen eröffneten das größte Standkonzert des Jahres mit dem bekannten Freundschaftsmarsch „Heimatland“ und machten dann weiter mit dem Bozener Bergsteigerlied.

250 Musiker spielen gemeinsam

Nach diesen Klassikern setzten die polnischen Gäste aus, bevor die bayerischen Gruppierungen vor der mit mehreren hundert Gästen voll besetzten Tribüne des Garchinger Fußballstadions zwei Strophen der Bayernhymne erklingen ließen. „Der Mann wird sofort eingestellt“, sagte der Garchinger Kapellmeister und Chef der Musikschule Norbert Kutta über Landrat Christoph Göbel.

Dieser war einst in der Jugend begeisterter Musiker und dirigierte deshalb auch sehr gut. „Ich bleibe aber Landrat“, sagte Göbel mit Blick auf das Garchinger Angebot. Lächelnd zog er auch Parallelen zu der Politik im Landkreis München: „Auch dort dirigiere ich das eine oder andere mal, nur ist es da nicht immer so harmonisch.“

Der Landkreis München hat den Tag der Blasmusik ins Leben gerufen, um die Bedeutung dieser heimischen Kultur zu verdeutlichen. „Die Musiker sind Profis und haben doch ihre eigenen Traditionen“, sagte Landrat Göbel. Bei den ersten Klängen der Bayernhymne war herauszuhören, dass eine Kapelle diesen Klassiker etwas schneller spielte.

„Musik verbindet“ war die Botschaft des Landrats an die rund 250 Musiker aus dem nordöstlichen Landkreis und der polnischen Partnerregion südlich von Krakau. Der Festzug mit dem Finale im Regionalliga-Fußballstadion sei ein beeindruckendes Erlebnis für alle Beteiligten.

Die Musiker wurden für ihren Einsatz auch belohnt mit dem Wetter, das auf die Minute genau hielt. Drei Minuten nach der Beendigung des Standkonzerts und dem Umzug aller Beteiligten in das Festzelt begann es, heftig zu regnen. Dieses Wetterglück haben sich die Kulturschaffenden redlich verdient an ihrem Ehrentag.

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