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Der Bestand: Der Kreisverkehr an der Dieselstraße/M3 hat einen Durchmesser von rund 60 Metern.
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Der CSU-Vorschlag sieht drei Bypässe vor, um de n Verkehr zu entflechten, und orientiert sich an einem Kreisel in Traunstein.
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Der Gemeinderat hatte im April eine Zusatzspur beschlossen, die am Kreisverkehr entlangführt. Die Umsetzung ist nun vorerst gestoppt.

Kreisel an der Allguth-Tankstelle

Umbau des Kreisverkehrs an der M3 wird erneut geprüft

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Unterföhring – Vor allem im Berufsverkehr reihen sich die Autos Stoßstange an Stoßstange am Kreisverkehr Dieselstraße/M3 in Unterföhring. Um den Kreisel zu ertüchtigen, hatte der Gemeinderat Gutachten in Auftrag gegeben und Expertenmeinungen eingeholt. Doch in seiner Oktober-Sitzung legte der Gemeinderat den im April beschlossenen Umbau des Kreisverkehrs an der M3 überraschend auf Eis (wir berichteten).

Grund dafür war ein Antrag der CSU, dem sich die Mehrheit anschloss, um erneut um die beste Lösung zu ringen. Die CSU hatte beantragt, die Pläne zu modifizieren und die Größe des Kreisels von rund 60 Metern besser auszunutzen. Die Vorteile hatten die Christsozialen an einem ähnlich großen Kreisverkehr in Traunstein studiert, der laut Manfred Axenbeck, zwei Spuren hat und trotzdem noch Platz für einen Bypass bietet. Der bestehende Unterföhringer Kreisverkehr soll von 60 Metern Durchmesser auf 50 Meter Durchmesser reduziert werden. Aufgrund des hohen Schwerlastverkehrs sollte die nicht explizit markierte zweispurige Fahrbahnbreite bei insgesamt zehn Metern liegen, dafür soll die Kreiselinsel in der Mitte angepasst werden. Die Intension der CSU ist es, das teils sehr hohe Verkehrsaufkommen, das direkt bei der nächsten Kreiselausfahrt den Kreisverkehr wieder verlassen möchte, mit drei zusätzlichen Bypass-Spuren direkt dorthin abzuleiten. Der Vorteil: Die Gemeinde muss keine zusätzlichen Grundstücke kaufen.

Nach langen Diskussionen hatten sich die Gemeinderäte im Oktober darauf geeinigt, die Kosten für den CSU-Vorschlag zu ermitteln und ihn mit den Fachplanern auf seine Tauglichkeit hin zu überprüfen. Das im April beschlossene Verkehrskonzept, das jetzt erneut zur Diskussion steht, sah eine zweispurige Verkehrsführung zwischen den beiden Kreisverkehren Dieselstraße/M3 und Beta-/ Dieselstraße vor. Eine Zusatzspur für Autofahrer, die von München kommend in Richtung Autobahn fahren, sollte den Verkehr am Kreisel entlang führen. Zudem hat die M3 für Rechtsabbieger, die von Osten kommen und ins Unterföhringer Gewerbegebiet fahren wollen, bereits eine verlängerte Ausfädelspur bekommen. Die Kosten für das gesamte Umbau-Projekt sollten rund fünf Millionen Euro kosten. Nun aber stehen die beiden Konzepte erneut zur Diskussion. 

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