Münchner Lichtkünstler Ingo Maurer im Alter von 87 Jahren verstorben

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Mit dem neuen Radweg müssen die Radler nicht mehr die Straßenseiten wechseln Ortsausgang Dirnismaning

Verbindung zwischen Garching und München

Entlang der Freisinger Landstraße: Ein Radweg auf jeder Seite

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Durchbruch beim neuen Radweg zwischen München und Garching: Nach langem hin und her favorisieren auch die Planer einen Weg auf beiden Seiten der Freisinger Landstraße.

Garching – Der Radverkehr zwischen München und Garching wird deutlich besser. Auf beiden Seiten der Freisinger Landstraße soll es einen Radweg geben, zudem auf der Ost-Seite einen davon abgetrennten Fußgängerweg. Der Planungsausschuss des Garchinger Stadtrats stimmte einvernehmlich dafür, nun liegt es an der Stadt München grünes Licht zu geben.

Einer zügigen Umsetzung dürfte nicht viel im Wege stehen, die Machbarkeitsstudie hat die Stadt München selbst in Auftrag gegeben. Somit scheint nun Schwung in die seit Jahren von Garching angestrebte Verbesserung des Radverkehrs zu kommen. Die Universitätsstadt hat nämlich schon im Frühjahr 2016 eigene Planungen vorgelegt und auch einen kleinen Teilbereich bereits in Angriff genommen. Bei dem beauftragten Planungsbüro kristallisierte sich aus vier Varianten eine als die beste heraus: ein „Einrichtungsradweg“, also je einer pro Fahrtrichtung an der Ost- und Westseite der St 2350 (Freisinger Landstraße). Der wesentliche Vorteil für die Radler liegt auf der Hand: Sie müssen die vielbefahrende Staatsstraße nirgendwo kreuzen. Und auch die Fußgänger haben auf der Ostseite einen separaten Weg. Zwischen der Fahrbahn und den Radwegen ist jeweils ein Sicherheitstrennstreifen vorgesehen. Der Nachteil liegt aufgrund des breiten Querschnitts im Flächenverbrauch, da eine Verbreiterung des gemeinsamen Weges unumgänglich ist.

„Gesunder Menschenverstand hätte meiner Ansicht nach ausgereicht“

Auch das Staatliche Bauamt Freising hat sich bereits positiv zu dieser Variante geäußert. Es ist deshalb involviert, da im Streckenverlauf der Freisinger Landstraße ein Wechsel der Baulastträger erfolgt: Im südlichen Bereich bis zur Wallnerstraße 17 liegt die Baulast bei der Landeshauptstadt, nördlich von dieser Stelle beim Freistaat Bayern, das durch das Staatliche Bauamt vertreten wird.

„Mit den beidseitigem Einrichtungsradwegen erreichen wir unser Ziel einer durchgängigen Radverkehrsinfrastruktur am besten. Wir sollten aus Garching das Signal geben, dass wir mit dieser Variante gut leben können“, sagte Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD). Auch der ADFC habe seine Zustimmung signalisiert, sagte Rudolf Naisar (SPD). Ob es aber unbedingt einer Machbarkeitsstudie dazu bedurft hätte, stellte Albert Biersack (CSU) infrage: „Gesunder Menschenverstand hätte meiner Ansicht nach ausgereicht.“ Über einen Zeitrahmen bezüglich des Baus des Radwegs, der „übrigens nicht der Radschnellweg ist“, wie Gruchmann betonte, gebe die Studie keine Auskunft. sab

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