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Wildes Durcheinander am Radlparkplatz

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Achtung wildparkende Fahrräder: Am Bürgerplatz tut sich der Garchinger Stadtrat schwer, die Situation zu ordnen.  Foto: nb
Achtung wildparkende Fahrräder: Am Bürgerplatz tut sich der Garchinger Stadtrat schwer, die Situation zu ordnen. Foto: nb

Garching - Die Stadt Garching ist stolz auf den inoffiziellen Beinamen „Fahrradfreundliche Kommune". Das hat aber auch seine Nachteile, betrachtet man die kreuz und quer stehenden Radl an den beiden U-Bahn-Abgängen.

Der Stadtrat hat effizientere Fahrradständer beschlossen, aber die Plätze reichen weiter nicht annähernd aus.

Am östlichen Aufgang auf dem Maibaumplatz gibt es genug freie Fläche. Dort werden Fahrradgaragen errichtet, bei denen die Drahtesel überdacht und nach oben aufgestellt werden; ähnlich wie am Bahnhof in Oberschleißheim, wo das gut funktioniert.

Ein Problem stellt die Lösungssuche auf dem Bürgerplatz beim Schwanenbrunnen dar. An diesem westlichen U-Bahn-Abgang zählte Fahrradreferent Rudi Naisar (SPD) bereits 150 Radl zur Mittagszeit. „Dieses Durcheinander müssen wir ordnen“, sagte Naisar. Allerdings machte die Debatte schnell deutlich, dass die benötigten Stellplätze kaum zu schaffen sind, ohne das schöne Ambiente des Platzes mit Eisdiele und Straßencafes zu zerstören. Das Gremium entschied, rund um die dort stehende Esche mit einem Gitter auf dem Boden mehr Stellflächen zu schaffen.

„Es wird nie genug Stellplätze geben“, sagte Norbert Fröhler (BfG). Götz Braun möchte den Radverkehr die wenigen Meter weiter lenken bis zum Maibaumplatz. Dort könnten auch Fahrradstellplätze auf beidseits der Straße geschaffen werden. Auf dem Bürgerplatz entschied sich der Stadtrat gegen Varianten mit mehreren Reihen von Fahrradständern direkt vor den beliebten Cafes. nb

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