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Geborgenheit in der Hand Gottes

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- Kinder malen zum 75-jährigen Kirchenbestehen

Neubiberg - "Gott sagt ja zu mir und ja zu dir" - mit diesem Lied, begleitet von Pastoralassistentin Heidrun Oberleitner-Reitinger an der Gitarre, begrüßten nun Kinder ihre Eltern und Geschwister zu ihrer Ausstellung in der Neubiberger Gemeindebücherei. Sie findet anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Pfarrkirche Rosenkranzkönigin (wir berichteten) statt. Unter dem Motto "Gott in unserer Mitte" malten Kinder der dritten Klassen im Religionsunterricht Bilder über ihre Vorstellungen von Gott.

Das Gebot, man solle sich kein Bild von Gott machen, sprach Pfarrer Siegfried Bleichner an. "Aber ihr habt Gott ja nicht gemalt, wie er aussieht, sondern wie wir ihn erfahren", sagte er. Religionslehrerin Silvia Kettl ließ schließlich ein paar Kinder ihre Zeichnungen präsentieren. "Gott ist beim Spielen in unserer Mitte", erklärte zum Beispiel Alisa ihr Bild, auf dem Gott ihr und einer Freundin beim Seilspringen zusieht. Katharina dagegen stellt sich vor, wie Gott sie in seiner großen Hand hält.

Manche Kinder haben Gott eine konkrete Form gegeben, bei vielen Zeichnungen ist er aber auch nur imaginär vorhanden - so wie bei Thomas, der einen Stollen gemalt hat, "weil Gott dort ist, damit er nicht einbricht". Manuela wiederum fühlt sich beim Reiten beschützt. Für einige Schüler ist Gott vor allem in der Kirche zu finden.

"Seit Schuljahresbeginn behandeln wir das Thema bereits", berichtete Kettl. In den drei Religionsklassen sei viel diskutiert worden, und innerhalb einer Woche entstanden dann die Bilder. Am heutigen Samstag wird ein großer Gottesdienst inklusive Festabend die Krönung der Jubiläumsfeierlichkeiten bilden. Die Ausstellung ist noch bis 29. November zu sehen.Julia Breittruck

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