Gehöriger Respekt vor Eltmann

- VON UMBERTO SAVIGNANO Unterhaching - Mit breiter Brust gehen die Volleyballer des TSV Unterhaching in das heutige Heimspiel (19.30 Uhr) gegen die SG Eltmann. Fünf Bundesliga-Siege am Stück haben das Selbstbewusstsein enorm aufgemöbelt. Eine wichtige Voraussetzung, um gegen die Franken zu bestehen, vor denen TSV-Trainer Mihai Paduretu viel Respekt hat: "Das wird sehr schwer. Die sind noch besser als Moers und Wuppertal."<BR>

<P>Moers und Wuppertal, die direkten Konkurrenten um einen aussichtsreichen Play-off-Platz, haben die Hachinger in diesem Jahr schon jeweils mit 3:0 aus der Halle am Utzweg gefegt. Das Match gegen den Tabellenvierten verspricht enger zu werden, aber Patrick Schwaack sieht den TSV dafür bestens gerüstet: "Wenn wir wieder so spielen wie gegen Wuppertal, ist auch gegen Eltmann ein Sieg drin", sagt der Außenangreifer, und Libero Matthias Kolley bestätigt: "Das ist machbar." Im Falle eines Sieges wären die Hachinger schon bis auf zwei Zähler an den Franken dran.<P>Es geht um die Vormachtstellung in Bayern <P>Es ist aber nicht nur die Perspektive, in der Tabelle sogar noch Rang vier ins Visier nehmen zu können, die die Hachinger heute Abend antreiben wird. "Seit die das Hinspiel gegen uns gewonnen haben, halten sie sich für die Nummer eins in Bayern. Wir wollen ihnen zeigen, dass wir das sind", kündigt Schwaack ein heißes Derby an.<P>Einen neuen Zuschauerrekord wird der TSV trotz der reizvollen Ausgangslage allerdings kaum aufstellen können. Nachdem gegen Moers und Wuppertal die 1000-Leute-Marke schon beinahe erreicht wurde, erwartet man wegen der Ansetzung unter der Woche deutlich weniger Fans, zumal es diesmal auch keine Freikartenaktion gibt. Grund für den Mittwochstermin ist die Planung der Nationalmannschaft, die mehr Zeit zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft beansprucht. "Schade, dass es ausgerechnet das Derby betrifft", findet Paduretu, dessen Team nach den jüngsten Top-Leistungen trotzdem auf eine ordentliche Kulisse und tolle Stimmung hofft.<P>

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