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Ortstermin auf dem künftigen Spielplatz, der aus Schäftlarner Sicht landkreisweit einzigartig sein soll.

Themengerät

„Spielplatzbesuch soll Erlebnis sein“

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Schäftlarn - Die Gemeinde Schäftlarn plant einen einzigartigen Spielplatz mit einem Bulldog als 15 Meter langem Themengerät.

Um die Pläne zur Neugestaltung des Kinderspielplatzes an der Zechstraße vorzustellen, lud die Gemeinde Schäftlarn interessierte Bürger zu einem Ortstermin ein. Die Verwaltung kümmert sich von nun an um das Areal neben der Kirche in Ebenhausen. 

Und die ersten Vorschläge stießen durchweg auf positive Resonanz. „Wir planen einen Themenspielplatz“, erläuterte Spielplatzbeauftragter Christian Simmel dem knappen Dutzend Gemeinderäten, Vertretern der Kiche und Eltern. „Ein Spielplatzbesuch sollte auch ein Erlebnis sein. Mit einer Wippe, einer Schaukel und einem Sandkasten holt man heute kein Kind hinter dem Ofen vor.“ 

Angedacht ist nun ein Bulldog („Ein echter Schlüter-Nachbau“) mit Anhänger, in den Spielgeräte wie Rutschen oder Netze zum Klettern integriert sind. „Zuserst haben wir überlegt, ob wir einen echten Traktor hinstellen“, so Simmel weiter. „Aber da hätten wir aus Sicherheitsgründen so viel abbauen müssen, dass kaum noch etwas übrig geblieben wäre.“ 

Um das etwa 15 Meter lange Themengerät sollen weitere Spielmöglichkeiten aufgestellt werden. Auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. „Eine Slackline, eine in den Hügel integrierte Rutsche, und ein paar Hütten und ein kleiner Bolzplatz.“ 

Als erstes muss jedoch der Zaun und der Zugang erneuert, beziehungsweise verlegt werden, „damit die Kinder beim Verlassen des Spielplatzes nicht sofort auf der Straße stehen“, wie Bürgermeister Matthias Ruhdorfer betonte. 

Und wie sieht der Zeitplan aus? „Zuerst muss es noch vom Gemeinderat genehmigt werden“, erklärte Ruhdorfer, „dann können wir bestellen.“ Das Gemeindeoberhaupt hofft mit dem ersten Abschnitt bis zum Winter fertig zu sein. Zuerst muss eine Baugrube ausgehoben werden, um für das Spielgerät ein sicheres Fundament zu schaffen. „Das sind Arbeiten, die wir nicht selber leisten können.“ 

Simmel zeigt sich schon jetzt voller Vorfreude auf die Umgestaltung: „Wenn das klappt, haben wir im Landkreis einen Spielplatz, der einzigartig ist."

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