Gemeinderat sucht den Maulwurf

Hohenbrunn - Deutliche Worte fand die Hohenbrunner Gemeinderätin Martina Kreder-Strugalla (Grüne) in Hinsicht auf nichtöffentliche Themen, die wohl nicht so geheim bleiben, wie sie sollten.

Ohne näher auf Verfasser und Wortlaut einzugehen, verwies die Gemeinderätin auf ein Schreiben, das allen Ratsmitgliedern zugegangen ist. Der Inhalt verrate, dass jemand aus dem Gemeinderat etwas nichtöffentliches ausgeplaudert haben müsse. Kreder-Strugalla forderte Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) auf, zu prüfen, wie die Gemeinde dagegen vorgehen könne. Straßmair erwiderte, auch er habe sich bereits darüber Gedanken gemacht, woher die Informationen stammen könnten. Er habe einen Verdacht gehabt, den er aber verworfen habe. Trotzdem werde er der Frage weiter nachgehen.

Für seinen Gemeinderat brach Straßmair aber auch eine Lanze. Es habe schon mehrmals Situationen gegeben, in denen es um vertrauliche Informationen gegangen sei. „Und da konnte ich mich auf meinen Gemeinderat verlassen. Nichts wurde ausgetratscht.“ Darauf sei er stolz, sagte der Bürgermiester.

wjr

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

15 Leute treten an S-Bahnhof auf Unterhachinger (20) ein
Eine Schlägerei am S-Bahnhof Taufkirchen hat in der Nacht zum Montag die Bundespolizei ausrücken lassen. Um 0.25 Uhr schlug und trat eine Gruppe von zehn bis 15 Leuten …
15 Leute treten an S-Bahnhof auf Unterhachinger (20) ein
Vermisster 89-Jähriger tot aufgefunden
Trotz einer aufwändigen Suchaktion mit Hubschrauber und Hundestaffeln kam jede Hilfe zu spät für einen 89-Jährigen aus Feldkirchen.
Vermisster 89-Jähriger tot aufgefunden
Frettchen-Abenteuer mit Happy End
 Robert Höfling hat seine Pauline wieder! Die Frettchendame war dem Aschheimer vor neun Monaten ausgebüxt. Das Leben gerettet hat ihr ein Trick.
Frettchen-Abenteuer mit Happy End
Von der Leyen verteidigt Trump
Sie ist die Allzweckwaffe der Kanzlerin, hat unter Angela Merkel bereits als Familienministerin, Ministerin für Arbeit und Soziales und als Verteidigungsministerin …
Von der Leyen verteidigt Trump

Kommentare