Gemeinderat warnt: Mauer lädt zu Grafitti ein

Ismaning - Über die Gestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes in Ismaning muss sich der Landschaftsarchitekt noch einmal Gedanken machen, hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Der Architekt schlug eine Mauer vor, mit Pergola und Sitzmöglichkeiten. An der Mauer soll eine Gedenktafel angebracht werden, außerdem soll durch Aussparungen der Satz „Es lebe die Freiheit“ integriert werden.

Josef Kienast (CSU) sagte, er habe „Probleme mit der Betonmauer“, wegen der zu erwartenden Graffiti-Schmierereien. Er bevorzuge eine Hainbuchenhecke. Brigitte Thoma (FWG) und Volker Bäumer (Grüne) schlossen sich den Befürchtungen an.

Theodor Baumann (CSU) sagte, er habe bei der Mauer ebenfalls „eine kritische Haltung, denn sie lädt geradezu ein zu Graffitis“. Sein Vorschlag, den Architekten zu einem erneuten Entwurf „ohne brachiale Mauer“ aufzufordern, wurde einstimmig angenommen. Baumann wies ausdrücklich darauf hin, dass es unbedingt notwendig sei, an die Geschwister Scholl zu erinnern. „Dass Aufklärung Not tut, sieht man ja schon an der Vorlage vom Architekten“, meinte er knurrig, „denn da spricht er von Sophie Scholz und den Geschwistern Scholz“.

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