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Die Einsatzkräfte löschen das Feuer auf rund 30 mal 30 Metern.

1000 Quadratmeter vernichtet

Feuer im Wald bei Grasbrunn: Es war wohl Brandstiftung

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1000 Quadratmeter Wald sind nahe Grasbrunn abgebrannt. Die erste Befürchtung: der Feuerteufel ist zurück. Das sagt die Polizei dazu.

Grasbrunn – Rund 1000 Quadratmeter Wald sind in der Nacht auf Dienstag bei Grasbrunn abgebrannt. Polizei und Feuerwehr geben Entwarnung: Es handelt sich wohl nicht um den Feuerteufel, der in den vergangenen Jahren rund um Ostern im Münchner Osten sein Unwesen getrieben hat.

Bei dem Feuer, das rund 30 mal 30 Meter Wald vernichtet hat, sei schnell klar gewesen, dass es nicht der berüchtigte Brandstifter war. „Es gibt keinen Zusammenhang, die Örtlichkeit ist eine komplett andere“, so Peter Werthmann vom Polizeipräsidium München. Dennoch gehen die Ermittler, die das Areal gestern erneut untersuchten, von Brandstiftung aus.

Deshalb prüfen sie auch eine Verbindung zum Tiefgaragenbrand am Sonntagabend. Einen Zusammenhang vermutet auch Grasbrunns Kommandant Johannes Bußjäger: „Das Waldstück ist keine 200 Meter von der Garage entfernt.“

Grasbrunns Kommandant lobt gute Zusammenarbeit

Immerhin sei das Gelände im Wald für die rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Grasbrunn und Haar gut zu erreichen gewesen. Mit 14 000 Litern Löschwasser sei das Feuer, nachdem das Gebiet ausgeleuchtet war, schnell gelöscht gewesen. „Es war wieder eine super Zusammenarbeit“, lobt Bußjäger alle Einsatzkräfte.

Feuer in Taufkirchen: Altes Bauernhaus brennt bis auf Grundmauern ab.

Ein großes Lob spricht der Kommandant auch der Polizei für die Präsenz in den Wäldern aus. Denn: „Einen neuen Brandstifter können wir nicht brauchen. Wir hoffen, dass jetzt a Ruh’ ist.“ 

ses

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