Feuerwehreinsatz in der Kompostanlage in Harthausen.
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Rund 100 Einsatzkräfte waren bis zum Nachmittag beschäftigt, um alle Brandnester zu löschen.

Aufwendiger Feuerwehreinsatz

Brand in Kompostanlage in Harthausen - zwei Einsatzkräfte leicht verletzt

Fast den ganzen Tag hat es gedauert, bis der Brand in einer Kompostanlage am Freitag endgültig gelöscht war.

Gegen 9 Uhr war der Notruf bei der Feuerwehreinsatzzentrale eingegangen, dass in der etwa 20 mal 30 Meter großen Leichtbauhalle in Harthausen, an der Verbindungsstraße nach Oberpframmern, ein Brand ausgebrochen war. In der dort eingestellten Trocknungsanlage kam es zu starker Rauchentwicklung.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand schnell unter Kontrolle. Die Löschmaßnahmen selbst gestalteten sich aber zeitintensiv und aufwendig, da die Trocknungsanlage durch Atemschutztrupps gewaltsam in regelmäßigen Abständen geöffnet werden musste, um an die einzelnen Brandstellen zu kommen. Auch die Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser gestaltete sich schwierig, da das Gebäude recht abgelegen ist. Den zunächst eingerichteten Pendelverkehr löste im weiteren Einsatzverlauf eine lange Schlauchleitung ab – der nächste Hydrant befand sich etwa 600 Meter entfernt.

Zwei Einsatzkräfte wurden bei den Löschmaßnahmen leicht verletzt. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Harthausen, Grasbrunn, Siegertsbrunn, Putzbrunn Oberpframmern und die Kreisbrandinspektion. insgesamt etwa 100 Einsatzkräfte, sowie der ABC- Zug, der Rettungsdienst und die Polizei. Die Staatsstraße 2079 musste zeitweise vollständig gesperrt werden.

Erstmeldung, 9.37 Uhr:

Gegen 9 Uhr ging bei der Feuerwehr der Notruf ein: In einem Industriegebäude an der M25 in Harthausen brennt es. Einsatzkräfte rückten sofort aus. Nach ersten Informationen der Feuerwehr ist der Brand in einer Kompostieranlage ausgebrochen. Die Ursache ist noch unklar, auch ob Menschen verletzt wurden. Der Einsatz dauert an.

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