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Corona-Ausgaben steigen: Weitere 15.000 Euro für Mitarbeiter-Tests

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Von: Bert Brosch

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Selbsttests für alle Gemeinderäte stehen künftig vor den Gemeinderatssitzungen in Attenkirchen bereit. DPA
Corona-Tests muss die Gemeinde Grasbrunn für ihre Mitarbeiter anschaffen. © Sebastian Gollnow/dpa

Die Kosten für den Infektionsschutz in Grasbrunn steigen weiter. 15.00 Euro muss die Gemeinde nun für Schnelltests für Mitarbeitern investieren.

Grasbrunn – Für FFP2-Masken, OP-Mundschutz und Desinfektionsmittel hat die Gemeinde Grasbrunn bislang 10 000 Euro ausgegeben, nun kommt die Pflicht zu Corona-Tests als Arbeitgeber hinzu. Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) rechnet mit weiteren Kosten von 15 000 Euro. „Und das ist noch nicht das Ende, wer weiß, was den Experten in München und Berlin noch alles einfällt“, sagte er sarkastisch.

Zunächst musste Korneder auf ganz aktuelle Anweisungen für Sitzungen des Gemeinderats hinweisen. „Heute früh kam die Anweisung, dass jeder einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen muss, der an der Sitzung teilnehmen will – oder noch besser einen Test kurz vor der Sitzung macht“, erklärte der Rathauschef, Zudem sei das Tragen einer Maske trotz des großen Abstands während der gesamten Sitzung Pflicht, nur bei Redebeiträgen dürfe man sie kurz abnehmen. „Wir machen auch regelmäßige Lüftungspausen und haben uns von der Schule, weil die ja sowieso geschlossen ist, vier Luftreinigungsgeräte für heute Abend ausgeliehen“, so Korneder.

Die Gemeinde hat bislang rund 10 000 Euro für Schutzmaßnahmen ihm Rahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ausgegeben. Für Masken und Desinfektionsmittel. Doch nun muss die Kommune verpflichtend auch Corona-Tests für Mitarbeiter bereitstellen. Die zugelassenen Tests kosten aktuell zwischen fünf und sieben Euro pro Stück. Grasbrunn beschäftigt aktuell 71 Mitarbeiter, das Personal in Kitas und Schulen deckt der Landkreis ab. Bei einem zweimaligen Testangebot pro Woche durch den Arbeitgeber entsteht hier ein wöchentlicher Bedarf von 142 Tests, erklärte Korneder. Das Rathaus rechne dafür sowie für zusätzliche Maßnahmen mit weiteren Ausgaben in Höhe von 15 000 Euro. Dieses Thema werde den Gemeinderat wohl noch länger und häufiger beschäftigen, der die Ausgaben einstimmig beschloss.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus im Landkreis München informieren wir in unserem News-Ticker.

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