1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis
  4. Grasbrunn

Gemeinde baut: So werden die Wohnungen vergeben

Erstellt:

Von: Bert Brosch

Kommentare

Die Bauarbeiten laufen schon, einen Spatenstich wollte die Delegation um Bürgermeister Klaus Korneder dennoch setzen. Fertig sein sollen die Wohnungen im November 2023. bb
Die Bauarbeiten laufen schon, einen Spatenstich wollte die Delegation um Bürgermeister Klaus Korneder dennoch setzen. Fertig sein sollen die Wohnungen im November 2023. © Bert Brosch

Der Spatenstich für das kommunale Wohnbauprojekt in Harthausen ist gesetzt. Dabei verriet der Bürgermeister, wie die Wohnungen vergeben werden.

Grasbrunn – Nach fünf Jahren Diskussion, wie viele und wie große Wohnungen an der Hauptstraße 1 in Harthausen entstehen sollen und wer sie beziehen darf, konnte Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) nun den Spatenstich setzen. Bis Ende 2023 sollen für 7,5 Millionen Euro 18 Wohnungen gebaut sein.

Korneder verwies darauf, dass es wohl etwas ungewöhnlich sei, einen Spatenstich inmitten einer tiefen Baugrube, die bereits mit hohen Spundwänden gesichert ist, auszuführen. „Wie in allen demokratischen Gremien nicht ungewöhnlich, haben wir im Bauausschuss und Gemeinderat leidenschaftlich und intensiv gestritten über die Größe und äußere Form des Bauvorhabens.“ Letztlich habe man mit dem Bauherrn, der Grasbrunner „Projektentwicklungs-GmbH & Co KG“, einer hundertprozentigen Tochter der Gemeinde, aber einen guten Kompromiss gefunden. Nun entsteht auf dem Anwesen Hauptstraße 1 ein Wohnhaus mit 18 barrierefreien Mietwohnungen, 24 Tiefgaragen- und 18 Fahrradstellplätzen. Es handelt sich dabei auf einer Wohnfläche von 1100 Quadratmetern um drei Vier-Zimmer-Wohnungen, fünf Drei-Zimmer-Wohnungen, sechs mit zwei Zimmern und vier mit 1,5 Zimmern. Beheizt wird das Haus mit einer regenerativen Heizanlage in Form einer Grundwasserwärmepumpe und einer Photovoltaikanlage.

„Ganz bestimmt die beste Lösung“

„Betrachtet man sich die aktuelle Entwicklung auf dem Öl- und Gasmarkt, dann war das ganz bestimmt die beste Lösung“, sagte Korneder. Die Baukosten sind mit 7,5 Millionen Euro kalkuliert, rund 3,1 Millionen Euro werden an staatlicher Förderung erwartet. 60 Prozent der insgesamt 30 verschiedenen Gewerke sind bereits vergeben, laut Korneder liegen die Verträge teilweise deutlich unter den angesetzten Werten. Baubeginn war im Februar 2022, Fertigstellung soll im November 2023 sein. „Wir werden die Wohnungen nach Einkommen vergeben“, erklärte der Bürgermeister. „An erster Stelle stehen Gemeindemitarbeiter, gefolgt von aktiven Feuerwehrleuten – egal in welchem Teilort – , die mindestens zwei Jahre Dienstzeit hinter sich haben.“ Dann kommen Bürger, die mindestens zwei Jahre in Grasbrunn wohnen oder hier einmal früher gelebt haben. Wenn dann noch eine Wohnung frei sein sollte, erfolgt eine freie Vermietung auf dem Wohnungsmarkt.

Am Rande des Spatenstichs verriet Korneder, dass durch den Aushub der Baugrube in Harthausen nun endlich das seit Jahren in der Kritik stehende Loch in der Grasbrunner Lehnerstraße, direkt neben dem Kreisverkehr der Möschenfelder Straße, verfüllt werden konnte.

Bewerben: Wer sich für eine Wohnung bewerben möchte, kann das per Mail an wohnung@grasbrunn.de.

Auch interessant

Kommentare