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Helles Holz: Dieses Konzept stellten die Architekten nun im Gemeinderat vor. Es kam gut an

Baubeginn steht auch schon fest

Neue Turnhalle: So soll sie ausschauen, dann soll sie fertig sein

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Fast zehn Millionen Euro steckt die Gemeinde Grasbrunn in ihre neue Turnhalle. Wie einmal ausschauen soll, haben die Architekten nun vorgestellt.

Grasbrunn – Der Spatenstich für die neue 2,5-fach-Sporthalle neben der heutigen an der Leonhard-Stadler-Straße ist zwar erst für März geplant. Doch bereits jetzt konnten sich die Grasbrunner Gemeinderäte sowie zahlreiche Bürger ein sehr genaues Bild vom Aussehen des Neubaus machen. Architektin Stefanie Fuchs vom Münchner Büro Fuchs und Rudolph stellte die Details sehr anschaulich vor.

Die 45 auf 22 Meter große, in den Boden versenkte Halle kann mithilfe von zwei elektrischen Trennvorhängen in drei gleichgroße Hallen abgeteilt werden. Ebenerding sind zwei Gymnastikräume für Yoga, Karate, Tanzen, Zumba oder andere Kleinsportgruppen geplant, für Turniere und größere Veranstaltungen wird eine Tribüne mit Sitz- und Stehplätzen für 130 Personen gebaut. Baubeginn ist im März, bis zum Schuljahresbeginn im September 2021 soll alles bezugsfertig sein. Bei den Kosten kalkuliert die Gemeinde aktuell mit 8,23 Millionen Euro.

Aus eins mach’ drei: Durch Trennvorhänge kann die Turnhalle aufgeteilt werden.

Architektin Fuchs präsentierte anhand von Fotos und Grafiken, wie die Halle einmal aussehen wird. Die Fassade wird aus hellbeigem Glasfaserbeton gebaut, eine Front wird eine riesige Glasfläche, sodass möglichst viel Tageslicht ins Innere fällt, dazwischen befinden sich blaue und rote Metalpaneele aus pulverbeschichteten Aluminiumblechen. Der Sonnenschutz an den Scheiben ist dunkelgrau, die Markisen sind schienengeführt. Auf dem Flachdach über den Gymnastikräumen, das durch Aluminiumprofile begrenzt wird, bringt man eine dicke Kiesschicht auf. Die Holzdecke über der Halle wird aus hellem Fichtenholz sein, ebenso die in der Halle rundum laufende Prallwand. Der Hallenboden ist dunkelblaues Linoleum.

Die nicht holzverkleideten Wände sind Sichtbeton, der Stein-Fußboden im Vorraum sowie auf der Galerie wird grau-beige. In den beiden Gymnastikräumen, die ebenfalls über große Glasfassaden verfügen, ist eine gelochte Gipskarton-Decke geplant, im größeren Raum wird ein Sportparkett aus Ahorn verlegt, im kleineren ein grau-beiger Linoleum-Boden. Die Duschräume werden mit verschiedenen Fliesen in unterschiedlichen Blau- und Türkistönen ausgestattet. Das Farb- und Ausstattungskonzept von Architektin Fuchs stieß auf große Zustimmung im Gemeinderat und wurde einstimmig beschlossen.

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