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VW schleudert über A99: Zwei Personen schwer verletzt - Feuerwehr befreit Beifahrerin aus Wrack

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Von: Florian Prommer

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Quer über die Fahrbahn wurde der VW geschleudert. Die beiden Insassen mussten ins Krankenhaus.
Quer über die Fahrbahn wurde der VW geschleudert. Die beiden Insassen mussten ins Krankenhaus. © Feuerwehr Hohenbrunn

Schwerer Unfall auf der A99: Ein VW wurde quer über die Fahrbahnen geschleudert. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt. Auf der Autobahn kam es stundenlang zu Behinderungen.

Grasbrunn - Bei einem Unfall auf der A99 bei Grasbrunn sind am Freitag zwei Personen schwer verletzt worden. Beide kamen ins Krankenhaus, einer sogar im Rettungshubschrauber. Auf der Autobahn kam es Richtung Nürnberg stundenlang zu Behinderungen.

Wie die Verkehrspolizei Hohenbrunn mitteilt, war ein 22-Jähriger in seinem VW gegen 19.10 Uhr mit „hoher Geschwindigkeit“ auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als vor ihm ein BMW vom mittleren Fahrstreifen nach links ausscherte. Der VW krachte seitlich in das Auto eines 23-jährigen Österreichers, geriet ins Schleudern und krachte seitlich gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug, der von einem 53-jährigen portugiesischen Staatsangehörigen gelenkt wurde. Anschließend schleuderte der VW wieder nach links, kollidierte dort mit der Mittelleitplanke und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Ein Rettungshubschrauber brachte den 22-jährigen VW-Fahrer aus München mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus. Seine Beifahrerin wurde schwer verletzt und vom Rettungswagen ebenfalls in eine Klinik gebracht. Der BMW-Fahrer und der Fahrer des Sattelzuges blieben laut Polizei unverletzt.

Ein Rettungshubschrauber brachte den VW-Fahrer ins Krankenhaus.
Ein Rettungshubschrauber brachte den VW-Fahrer ins Krankenhaus. © Feuerwehr Hohenbrunn

An den drei beteiligten Fahrzeugen sowie der Fahrbahn und der Mittelleitplanke entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Feuerwehr befreit Beifahrerin aus Wrack

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte an. Die Feuerwehren aus Hohenbrunn und Putzbrunn versorgten den schwer verletzten VW-Fahrer und befreiten die Beifahrerin mit hydraulischen Geräten aus dem deformierten Wrack. Zudem sicherten sie den Verkehr ab und stellten den Brandschutz sicher. Im weiteren Verlauf unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Bergungsarbeiten und leuchteten die Unfallstelle aus. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte aus Hohenbrunn und 18 aus Putzbrunn vor Ort.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauerten nach Angaben der Verkehrspolizei insgesamt knapp fünf Stunden an. Die A99 war zunächst für rund eineinhalb Stunden komplett gesperrt, ehe der Seitenstreifen freigegeben werden und der Verkehr dadurch langsam abfließen konnte. Ein Gutachter hat die Unfallstelle untersucht, um den genauen Unfallhergang und die Unfallursache zu klären.

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