Baugrube an der Lehnerstraße in Grasbrunn
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Das Grasbrunner Loch ist übrig geblieben, als auf dem ehemaligen Gelände von Feinkost-Kugler das Neubaugebiet entstanden ist.

Jahrelanges Ärgernis

Grasbrunner Loch wird endlich verfüllt

  • Sabina Brosch
    vonSabina Brosch
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Die Baugrube in der Grasbrunner Lehnerstraße wird endlich verfüllt. Jahrelang mussten die Anwohner neben dem Riesenloch leben. Eine 25 Mater lange, zehn Meter breite und sechs Meter tiefe Zumutung.

Grasbrunn – Die Baugrube in der Grasbrunner Lehnerstraße wird endlich verfüllt. Das Aushubmaterial der Baustelle in der Harthauser Hauptstraße soll dazu verwendet werden. Es sei eine Zumutung, so Mitchell Nelson (Grüne), dass die Anwohner schon seit Jahren an der Baugrube wohnen müssten. Direkt am Ortseingang sei der aktuelle Zustand nicht gerade einladend. Mit ihrem Antrag auf sofortige Auffüllung stieß sie auf offene Ohren.

25 Meter lang, zehn Meter breit und sechs Meter tief

Schon im Dezember 2019 hatten die Freien Wähler das Thema Verfüllung des 25 Meter langen, zehn Meter breiten und sechs Meter tiefen Lochs aufgebracht. Hannes Bußjäger (FW) konnte sich dort den Busparkplatz vorstellen. Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) setzte entgehen, dass man dort eine KiTa bauen könne, das spreche gegen eine Verfüllung.

Die Frage bleibt: Wo können Weihnachtshütten und Geräte gelagert werden?

Aufgrund nicht vorliegender aktueller Planungen für den Kita-Neubau und mit der Bebauung des Areals an der Hauptstraße in Harthausen haben sich die Vorzeichen jedoch geändert. Im Frühjahr soll das Loch verfüllt werden. Davon unberührt bleibt jedoch das Problem der auf dem Gelände gelagerten Gegenstände, wie etwa die Weihnachtshütten, für die es derzeit keinen Alternativstandort gibt. „Auf einer geebneten Fläche können wir die Gerätschaften dann sauber lagern“, sagte Bauamtsleiterin Stephanie Zirngibl, „aber wir haben keine andere kommunale Fläche.“ Auch bedarf es dann weiterhin einer Absperrung oder eines Bauzauns, da sonst die Geräte abhanden kommen könnten.

Neuer Bauhof wäre notwendig

Dann müsse man eben „endlich über die Bauhofproblematik“ sprechen, brachte Bußjäger (FW) ins Spiel. „Wenn die Turnhalle fertig ist, haben wir dafür doch Kapazitäten in der Verwaltung frei.“ Der Bauhof sei für 3000 Einwohner gebaut, nun sei man bei knapp über 7000 und weitere Baugebiete sind geplant. Zum Bauhof-Thema habe es bereits Gespräche mit dem Landratsamt gegeben, uneins sei man sich noch über die Platzierung, so der Bürgermeister. Er präferiere eine Verschiebung weg von der Wohnbebauung in den Außenbereich.

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