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Innerhalb weniger Stunden musste die Feuerwehr Harthausen zweimal aufgrund eines Unfalls zur Kreuzung beim Forstwirt ausrücken.

Innerhalb weniger Stunden

Strecke wieder freigegeben: Schon kracht‘s zweimal an der Forstwirt-Kreuzung

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Die monatelange Sperrung der Staatsstraße 2079 zwischen Putzbrunn und der Kreuzung am Forstwirt bei Harthausen aufgrund des Neubaus eines Geh- und Radwegs ist gerade erst aufgehoben worden, da hat es innerhalb von zwölf Stunden schon zweimal im Kreuzungsbereich gekracht.

Grasbrunn - Wie Werner Karl von der Polizeiinspektion Ottobrunn auf Nachfrage bestätigt, seien wenige Stunden, nachdem die Strecke am Donnerstag freigegeben worden war, gegen 20.30 Uhr, zwei Autos an der Kreuzung im Grasbrunner Ortsteil Harthausen kollidiert. Seinen Ausführungen zufolge wollte ein von Harthausen kommender Autofahrer mit seinem Pkw nach links auf die Staatsstraße abbiegen. Dabei schätzte er wohl die Geschwindigkeit eines vorfahrtsberechtigten Autofahrers falsch ein, der von Oberpframmern kommend die Staatsstraße befuhr. Bei dem Unfall hat es laut Karl keine Verletzten gegeben.

Wie die Feuerwehr Harthausen berichtet, krachte es bereits am frühen Freitagmorgen, gegen 5.30 Uhr, zum zweiten Mal. Den Angaben der Feuerwehr zufolge fuhr ein Hyundai-Fahrer aus dem Landkreis Erding von Harthausen kommend, in den Kreuzungsbereich. Eine VW-Polo-Fahrerin aus dem Landkreis Ebersberg, die zum gleichen Zeitpunkt in Richtung Oberpframmern auf der vorfahrtsberechtigten Staatsstraße unterwegs war, konnte ihr Fahrzeug nicht mehr abbremsen und fuhr in die rechte Fahrerseite des Hyundai. Die junge Frau musste laut Feuerwehr durch First-Responder-Kräfte medizinisch behandelt werden.

Wie berichtet, wird bereits seit Längerem ein Umbau des Kreuzungsbereichs gefordert. Laut Karl ist es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Unfällen an der Forstwirt-Kreuzung gekommen. Allerdings hätten bisher die Vorfälle nicht ausgereicht, um den Bereich als sogenannte Unfallhäufigkeitsstelle zu klassifizieren. Deshalb hat das Staatliche Bauamt Freising auch bis dato nichts unternommen, um die Kreuzung sicherer zu machen. Entschärft wird die Kreuzung trotzdem: Nach Rücksprache mit dem Straßenbauamt hat der Bauausschuss des Kreistags erst vor wenigen Wochen einstimmig beschlossen, die Kreuzung zu einem Kreisverkehr auszubauen. Für Fußgänger und Radfahrer sollen Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Allein für die Baukosten des Umbaus kalkuliert die Landkreisverwaltung Kosten in Höhe von 750 000 Euro brutto. Karl begrüßt die Entscheidung: „Ich hoffe, dass der Kreisverkehr bald kommt und sich die Situation dort dann beruhigt.“

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