Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Streit nach Trennung läuft aus dem Ruder: Mann mit brutaler Attacke auf Ex-Freundin

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Nach einem zunächst verbalen Streit hat ein Mann seine Ex-Freundin heftig attackiert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags.

München - Sie nahm ihn bei sich auf, lieh ihm Geld, liebte ihn … Doch als die Beziehung scheiterte und eine 48-Jährige von ihrem Ex-Freund (54) mehr als 10.000 Euro zurückforderte, rastete der Mann aus. Er würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit und flüchtete. Mittlerweile sitzt der gebürtige Nordrhein-Westfale in Untersuchungshaft und muss sich wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Schon vor einigen Jahren waren die Angestellte im Gesundheitswesen und der gelernte Diplom-Kaufmann ein Paar. Vor wenigen Monaten flammte die Liebe wieder auf. Maria L. (alle Namen geändert) nahm Thorsten G. bei sich auf. „Da der Mann Geldsorgen hatte, lieh die Frau ihm Geld von sich“, berichtet Josef Wimmer, Chef der Mordkommission. Am Donnerstag vergangener Woche trafen sich die beiden in den Geschäftsräumen der Angestellten in Grasbrunn. „Die Frau wollte, dass er seine Schulden begleicht“, sagt Wimmer. Es kam zu einem heftigen verbalen Streit. Plötzlich griff der 54-Jährige an die Kehle seiner Ex-Freundin und drückte zu, bis sie am Rande der Bewusstlosigkeit war. Maria L. wehrte sich massiv, befreite sich schließlich und rettete sich in benachbarte Firmenräume. Thorsten G. flüchtete nach der Tat. 

Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Zielfahnder nahmen den 54-Jährigen schließlich am Montagnachmittag im Landkreis Eichstätt fest. Er hatte sich bei einem Bekannten versteckt. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den bereits wegen Betrugsdelikten polizeibekannten Mann. Bislang äußerte er sich nicht zu den Vorwürfen.

mm/tz

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Rubriklistenbild: © dpa / Ralf Hirschberger (Symbolbild)

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