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An der Schaltstation neben dem Friedhof: (v.l.) Marcel Jähnigen (Telekom Projektleiter), Jens Dübe (Telekom Technik), Bernhard Multerer (Telekom Regionalmanager), Bürgermeister Klaus Korneder, Jürgen Hänisch (DSL-Ansprechpartner Gemeinde) und Hubertus Löffler, (Geschäftsführerder Agrar Grasbrunn GmbH. 

Im Dorf Möschenfeld

Schnelles Internet dank Zuschuss der Agrar Grasbrunn GmbH

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Grasbrunn – Das Dorf Möschenfeld in der Gemeinde Grasbrunn und die Agrar Grasbrunn GmbH & Co KG haben in Bayern im Bereich des Breitbandnetzes Geschichte geschrieben. Das erste Projekt zwischen einem privaten Investor und der Telekom versorgt alle Wohnungen und Unternehmen in Möschenfeld mit 100 Mbit/s-Leitungen.

Um das möglich zu machen, hat die Agrar GmbH einen hohen fünfstelligen Betrag investiert, wie ihr Geschäftsführer Hubertus Löffler bei der Einweihung erklärte. Inhaber des Unternehmens ist Wilhelm von Finck.

Bürgermeister Klaus Korneder sieht seinen Ortsteil damit als noch „attraktiver zum Wohnen und Arbeiten“. 2010 gab es die ersten Forderungen an die Telekom, die das Unternehmen aber seinerzeit aus wirtschaftlichen Gründen noch abgelehnt hat. Ein paar glückliche Umstände erleichterten das Projekt nunmehr, das vor einem Jahr erneut begann. Zum einen gibt es in der Gemeinde Grasbrunn eine Arbeitsgruppe DSL, die bereits viele Vorarbeiten geleistet hat und damit auch genau wusste, wer alles eine verbesserte Leitung haben will. Viel wichtiger aber war bei dem Projekt, dass die Agrar GmbH die Kosten für den Ausbau übernahm, denn deren Mieter forderten schnelles Internet mit Nachdruck.

Glasfaserleitungen schon vorhanden

Gut auch, dass die Glasfaserleitungen bis Möschenfeld bereits vorhanden waren. So war nur noch die komplexe Schaltstation neben dem Friedhof zu errichten und die Telefonteilnehmer anzuschließen. Damit ist Möschenfeld der bestversorgte Ortsteil und liegt direkt neben dem Ortsteil mit der schlechtesten Verbindung, Harthausen. Dieser steht allerdings als nächstes an. Telekoms Technikverantwortlicher Jens Dübe ist zuversichtlich, dass dies bis zum Frühjahr kommenden Jahres realisiert sein wird. Als kluge Entscheidung erweist sich beim Ausbau auch der Umstand, dass die Gemeinde Grasbrunn seit Jahren bei allen Tiefbauarbeiten Leerrohre verlegt, die die Telekom für ihre Glasfaserleistungen dann ohne eigenen Bauaufwand anmieten kann. Die jetzt in Betrieb genommene Station und ihr Innenleben kostet die Telekom „mindestens 60 000 Euro, ohne Baukosten“ wie Telekom-Regionalmanager Bernhard Multerer erklärte.

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