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Viktoria Axenböck war die Hilfsbereitschaft in Person.

Nachruf

Trauer um die Schwammerlkönigin Viktoria Axenböck

Grasbrunn – Die Gemeinde Grasbrunn und der Seniorentreff Grasbrunn trauern um Viktoria Axenböck. Die gebürtige Möschenfelderin starb plötzlich und für alle unerwartet mit 80 Jahren.

Seit 1968 wohnte sie mit ihrem Ehemann Andreas, mit dem sie 60 Jahre verheiratet war, in Harthausen. Gemeinsam hatten sie vier Kinder, sechs Enkel und vier Urenkel, die sie bis zuletzt immer wieder mit ihren bayrischen Schmankerln bekochte. „Sie war bis heute eines der Gesichter der Gemeinde und ganz besonders des Gemeindeteils Harthausen“, ruft ihr Bürgermeister Klaus Korneder nach.

Bei vielen Vereinen engagiert

Bei verschiedenen Harthauser Vereinen war sie engagiert und bei allen sehr beliebt. Ihr Satz und Lebensmotto war: „Kann ich Euch was helfen? Was soll ich tun?“ Schon seit 1974 war sie für die damals noch eigenständige Gemeinde Harthausen tätig, seit 1978 dann für die Gemeinde Grasbrunn. Viktoria Axenböck hat sich seither immer darum gekümmert, dass „alles in Ordnung ist“. Die Kanzlei in Harthausen war bei ihr in ebenso guten Händen wie das Floriansstüberl der Freiwilligen Feuerwehr, die Leichenhalle und das Harthauser Bürgerhaus. Sie hat die Wasserzähler abgelesen und dafür gesorgt, dass die Harthauser rechtzeitig die Grasbrunner Nachrichten und die Müllmarken bekommen haben. Und daneben hat sie sich noch darum gekümmert, dass die jährliche Spendenkasse für die Kriegsgräberfürsorge ordentlich gefüllt worden ist. Sie war es auch, die sich um das Vermisstengrab und das Kriegerdenkmal gekümmert hat – und das alles mit Leidenschaft. 

Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit in Person 

„Mit der Verstorbenen haben wir einen Menschen verloren, eine Persönlichkeit, die aus unserer Mitte eigentlich kaum wegzudenken ist“, sagt Bürgermeister Klaus Korneder. Als Beisitzerin im Seniorentreff Grasbrunn war sie die Ansprechpartnerin in Harthausen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Gerd Schauerbeck organisierte sie viele Veranstaltungen für die Senioren, bei denen sie immer als Küchenfee agierte. „Viktorie“, wie sie von ihrem Seniorenkaffee-Kränzchen liebevoll genannt wurde, war immer für einen Ratsch und ein Mensch-Ärgere-Dich-Spiel bereit. Auch war sie bei allen als die „Schwammerlkönigin“ bekannt. Gerd Schauerbeck dazu: „Wenn Viktorie keine Schwammerl gefunden hat, dann gab es auch keine.“ mm

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