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Fast schon architektonische Kunstwerke haben die Kinder, oft gemeinsam mit ihren Eltern, hochgezogen im Hüttendorf in Neukferloh.

Traumhäuser gehen in Flammen auf

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Neukeferloh - Maja und ihr Vater warten sehnsüchtig darauf, dass Uli Hammerl die Bretter kürzt, damit sie die Außenwand „passgenau“ im Haus einsetzen können. Auf dem TSV-Gelände neben dem Altenheim am Grasbrunner Wiesengrund wird wieder heftig genagelt, gesägt und gebaut.

 Denn das Sommerprogramm des TSV und der Gemeinde Grasbrunn bietet den Bau des Hüttendorfes, bei dem knapp 100 Kinder und Jugendlichen aus Holzbrettern ihre Häuser selber bauen – gesponsert vom TSV, der Gemeinde Grasbrunn und vor allem dem Bauhof. Und wie immer ist Uli Hammerl, der Vorsitzende des TSV und die „Seele des Hüttendorfes“, unermüdlich im Einsatz. Morgens kommt er als Erster, abends geht er als Letzter. Und dazwischen bleibt er sogar eine ganze Nacht, denn Höhepunkt der Ferienaktion ist das Übernachten der Kinder in den selbstgezimmerten Hütten. Wobei auffällt, dass immer mehr Eltern – und dabei vor allen die Väter – beim Hüttenbauen helfen. Dadurch entstehen teilweise richtige kleine Kunstwerke mit begehbarem Dach und sogar betretbaren Balkonen. Am großen Übernachtungsabend kam Grasbrunns Bürgermeister Klaus Korneder zu Besuch und spielte Gitarre. Mit Hammerl, der ebenfalls zur Gitarre griff, kam auf diese Weise echte Lagerfeuerstimmung auf. Mit Wehmut werden die Beteiligten heute wohl das Ende des Dorfes erleben, denn dann werden die Hütten zu einem großen Holzstoß zusammengeschoben und angezündet. Um 14 Uhrbrennt das Feuer. Dieses Mal allerdings ein paar Meter weiter Richtung Süden, denn in den vergangenen Monaten ist am Rande des Geländes die Hütte der Burschenschaft entstanden. Das Fußballtor des TSV wird aus Sicherheitsgründen verschoben – zum Glück hat es Rollen. Somit steht dem „Abbrennfest“ nichts mehr im Wege. Besucher sind herzlich eingeladen

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