Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Ein Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper am frühen Morgen auf der A 99 bei Grasbrunn hat zu Verkehrschaos im morgendlichen Berufsverkehr geführt.
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Ein Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper am frühen Morgen auf der A 99 bei Grasbrunn hat zu Verkehrschaos im morgendlichen Berufsverkehr geführt.

Schwierige Bergung

Verkehrschaos auf A99: Obstlaster rast in Baustelle

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Ein Sattelschlepper, beladen mit Obst, ist am frühen Morgen auf der A 99 bei Grasbrunn in eine Baustelle gerast. Die Folge: stundenlanges Verkehrschaos. 

Grasbrunn – Der folgenschwere Unfall ereignete sich gegen 4.30 Uhr auf der A 99 in Fahrtrichtung Nürnberg an der Baustelle zwischen der Anschlussstelle Hohenbrunn und Haar. Wie die Polizei berichtet, fuhren ein 34 Jahre alte Kraftfahrer aus Bosnien und Herzegowina mit seinem Sattelzug voller Frischobst vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Dauerbaustelle zu und übersah die veränderte Verkehrsführung. 

Der Fahrer wollte wohl im letzten Moment noch die Spur wechseln und überfuhr dabei die Baustellenmarkierungen. Dann durchbrach der Laster die Baustelle, bei der zum Zeitpunkt des Unfalls glücklicherweise noch niemand arbeitete. Der Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug. Nach rund 150 Metern kippte der Obstlaster um und blieb auf der Seite im Grünstreifen liegen. 

Der Fahrer und sein Beifahrer konnten sich laut Polizei eigenständig aus dem Fahrzeug befreien. Der Fahrer erlitt leichte Schnittwunden und wurde in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Sein Beifahrer kam mit dem Schrecken davon. 

Beim Unfall wurde ein Tank des Sattelzugs beschädigt, wie der Kommandant der Hohenbrunner Feuerwehr und Einsatzleiter vor Ort, Robert Paul, erzählt. „Der Tankstutzen wurde beschädigt, sodass etwas Treibstoff ausgelaufen ist.“ Man habe den Treibstoff gebunden und den Tank, in dem sich noch rund 1000 Liter Diesel befanden, provisorisch abgedichtet. Zur Absicherung der Unfallstelle und zur Bergung des Lasters mussten zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt werden. Wegen der Dunkelheit leuchtete die Feuerwehr die Unfallstelle aus. Insgesamt war die Hohenbrunner Wehr mit 19 Einsatzkräften vor Ort. 

Um den Lastwagen zu bergen, musste ein spezieller Kran anrücken. Als kompliziert erwies sich auch das Umladen der zum großen Teil unbeschädigten Lebensmittel, an dem die rund 40 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Landkreis München beteiligt waren. So musste das ursprünglich in Holzkisten gelagerte Obst – unzählige Melonen, Birnen, Äpfel und Weintrauben –, das beim Umkippen des Sattelzugs aus den Behältern gekippt war, mit der Hand aufgesammelt werden. Die wieder aufgefüllten Holzkisten wurden dann per Gabelstapler in einen anderen Lastwagen geladen. 

Die Bergung zog sich bis in die Mittagsstunden hin. Bereits zu Beginn des Berufsverkehrs am Morgen gab es einen Rückstau von rund sieben Kilometern Länge. Dieser wuchs und zog sich bis auf die A8: Am Vormittag meldete die Autobahnpolizei Holzkirchen auf der A8 einen Rückstau bis kurz vor Holzkirchen. Bereits ab Rosenheim floss der Verkehr nur zäh. 

Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 70 000 Euro. Die ebenfalls zum Unfallort gerufene Autobahnmeisterei muss nun noch klären, ob der Grünstreifen durch den ausgelaufenen Diesel-Treibstoff verseucht worden ist und in der Folge auch noch Erdreich abgetragen werden muss.

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